Spanien verankert den Judenhass: Antisemitismus wird zum institutionellen Problem

Spanien verankert den Judenhass: Antisemitismus wird zum institutionellen Problem


Jüdische Menschen werden bedroht, israelische Sportler ausgegrenzt und die Regierung verschärft ihren Konfrontationskurs gegen Israel. Jetzt hält auch die Königliche Sprachakademie bewusst an einem antisemitischen Vorurteil fest. Spanien entwickelt sich damit zu einem besonders alarmierenden Beispiel für institutionell geduldeten Judenhass in Europa.

Spanien verankert den Judenhass: Antisemitismus wird zum institutionellen Problem
Bildnachweis: Symbolbild / KI

Spanien liefert einen weiteren Beleg dafür, wie tief antisemitische Vorstellungen inzwischen in unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens verankert sind. Die Königliche Spanische Akademie hat Ende Oktober die 24. Ausgabe ihres offiziellen Wörterbuchs vorgestellt. Trotz jahrelanger Proteste jüdischer Organisationen bleibt darin die abwertende Bedeutung des Wortes „judío“ erhalten, die Juden mit Geiz und Wucher gleichsetzt. Das ist längst kein isolierter Streit um eine historische Wörterbuchdefinition mehr. Es fügt sich in eine Entwicklung ein, in der staatliche Institutionen, politische Entscheidungen und gesellschaftliche Anfeindungen gegenüber Juden und Israelis zunehmend Anlass zu schwerwiegender Kritik geben.

Bereits am 30. Oktober wurde über die umstrittene Definition und den jahrelangen Widerstand der Sprachakademie gegen ihre Streichung berichtet. Mit der inzwischen veröffentlichten Neuausgabe ist klar: Die Institution hat sich erneut entschieden, den Eintrag beizubehalten. Das geschah, obwohl jüdische Organisationen seit Langem gegen die Verbreitung des jahrhundertealten Vorurteils protestieren und ein argentinisches Bundesgericht 2024 eine Entfernung verlangt hatte.

Die Akademie verteidigt ihre Entscheidung mit dem Argument, sie dokumentiere lediglich den tatsächlichen Sprachgebrauch. Doch diese Begründung wird durch ihr eigenes Verhalten infrage gestellt. Als sich spanische Rechtsanwälte gegen eine abwertende Definition ihrer Berufsbezeichnung wandten, wurde diese aus dem Wörterbuch gestrichen. Bei der pauschalen Verbindung jüdischer Identität mit Geiz und Wucher hält die Institution hingegen an ihrer Position fest.

Der Unterschied ist aufschlussreich. Ein Berufsstand erreicht die Entfernung einer herabwürdigenden Wörterbuchbedeutung. Jüdische Organisationen kämpfen dagegen seit Jahren ohne entsprechenden Erfolg.

Die Akademie kennzeichnet die judenfeindliche Verwendung immerhin als beleidigend beziehungsweise diskriminierend. Eine solche Kennzeichnung unterscheidet die Dokumentation von einer ausdrücklichen Billigung. Sie beantwortet jedoch nicht, weshalb die Akademie bei einer antisemitischen Zuschreibung andere Maßstäbe anzulegen scheint als bei einer herabsetzenden Berufsbezeichnung.

Genau hier beginnt die Debatte über institutionellen AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen. Sie betrifft nicht nur die persönliche Einstellung einzelner Amtsträger, sondern auch Entscheidungen von Einrichtungen mit öffentlicher Autorität, durch die diskriminierende Vorstellungen fortbestehen oder gesellschaftliche Benachteiligungen nicht ausreichend verhindert werden.

Von der Regierung bis zur Straße

Die Wörterbuchentscheidung trifft auf ein gesellschaftliches Klima, vor dem jüdische GemeindenGlobale Intifada: Die Parole, die Gewalt gegen Israel exportiert„Globale Intifada“ oder „Globalize the Intifada“ ist eine antiisraelische Parole, die den Kampf gegen Israel weltweit ausweiten soll. Aktuelle Kampagnen nutzen Karten, Zielorte und Lieferkettenlisten gegen Firmen, Häfen und Schiffe.Mehr lesen seit Jahren warnen.

Die Föderation der jüdischen Gemeinden Spaniens registrierte für 2025 insgesamt 221 antisemitische Vorfälle. Im Vorjahr waren es 193 gewesen. Das entspricht einer Zunahme um 14,5 Prozent. Gegenüber den 34 registrierten Vorfällen des Jahres 2022 hat sich die Zahl mehr als versechsfacht. Auch das spanische Innenministerium dokumentierte einen erheblichen Anstieg von Hassdelikten und entsprechenden Vorfällen.

Die Entwicklung lässt sich nicht allein auf den Krieg im GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen reduzieren. Spanien verfügt über eine lange Geschichte antijüdischer Vorstellungen, deren Wurzeln bis zur mittelalterlichen religiösen Verfolgung reichen. Doch seit dem Terrorangriff der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen vom 7. Oktober 20237. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen haben sich antisemitische Anfeindungen und die politische Auseinandersetzung um IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen weiter verschärft.

Dabei werden zunehmend Menschen zur Zielscheibe, die mit Entscheidungen der israelischen Regierung überhaupt nichts zu tun haben.

In Barcelona wurden im Juli 2026 jüdische Besucher aus Frankreich nach einem Synagogenbesuch nach ihren Schilderungen verfolgt, bespuckt und antisemitisch beschimpft. Die Männer waren durch ihre Kleidung als Juden erkennbar. Nach Angaben der Betroffenen schlossen sich zahlreiche Menschen der Verfolgung an. Es fielen Parolen, wonach Juden in Barcelona nicht willkommen seien.

Was hatten diese Menschen mit israelischen Militärentscheidungen zu tun? Nichts. Sie waren jüdische Besucher in einer europäischen Stadt. Ihre religiöse Identität genügte offenbar, um sie zum Ziel von Anfeindungen zu machen.

Ebenfalls in Barcelona wurde jüdischen Besucherinnen eines Thermalbads nach Berichten der Betroffenen zunächst der Zutritt verweigert, nachdem ein Davidstern sichtbar geworden war. Die Einrichtung entschuldigte sich später und verurteilte Antisemitismus.

Solche Fälle zeigen, wie weit die Feindseligkeit über die Kritik an einer Regierung hinausgeht. Sie trifft jüdische Menschen im Alltag.

Besonders besorgniserregend ist, dass sich parallel dazu auch Spaniens politische Führung immer schärfer gegen Israel positioniert.

Ministerpräsident Pedro Sánchez hat den jüdischen Staat wiederholt mit dem Vorwurf des Völkermordes konfrontiert, sich für internationale Maßnahmen gegen Israel eingesetzt und ein umfassendes Waffenembargo beschlossen. Spanien verweigert bestimmten militärischen Lieferungen die Nutzung seiner Häfen und seines Luftraums. Zudem wurden Handelsbeschränkungen für Produkte aus israelischen Siedlungen in Judäa und SamariaJudäa und Samaria: Israels historisches Kernland im politischen StreitJudäa und Samaria bezeichnen historische Landschaften zwischen Jerusalem, dem Jordantal und den zentralen Höhenzügen des Landes Israel. In Israel ist der Begriff gebräuchlich. International wird das Gebiet oft anders bezeichnet und politisch als umstritten eingeordnet.Mehr lesen beschlossen.

Diese Maßnahmen sind dokumentierte Entscheidungen der spanischen Regierung. Sie sind als solche nicht automatisch antisemitisch. Staaten dürfen die Außenpolitik anderer Regierungen kritisieren und rechtliche oder wirtschaftliche Maßnahmen beschließen.

Problematisch wird die Entwicklung jedoch dort, wo die politische Konfrontation mit Israel eine gesellschaftliche Ausgrenzung von Israelis oder jüdischen Menschen begleitet und öffentliche Verantwortungsträger diese Abgrenzung nicht ausreichend deutlich machen.

Das wurde bei der Spanien-Rundfahrt 2025 besonders sichtbar.

Damals richteten sich aggressive antiisraelische Proteste gegen das Radsportteam Israel-Premier Tech. Demonstranten blockierten Strecken und brachten die Sicherheit des Rennens in Gefahr. Ministerpräsident Sánchez äußerte öffentlich Bewunderung für die Mobilisierung zugunsten der PalästinenserPalästinenser: Herkunft, Begriffswandel und politische IdentitätPalästinenser bezeichnet heute meist palästinensische Araber mit eigener nationaler Identität. In der Mandatszeit konnte der Begriff jedoch allgemein Bewohner des britischen Mandatsgebiets Palästina meinen, auch Juden.Mehr lesen, während Kritiker ihm vorwarfen, die gewaltsamen Störungen nicht ausreichend zurückzuweisen.

Eine Regierung muss nicht jedes Sportteam politisch unterstützen. Sie muss aber die Sicherheit von Sportlern gewährleisten und darf nicht den Eindruck entstehen lassen, dass die Herkunft aus Israel eine besondere Rechtfertigung für Einschüchterung oder Ausgrenzung liefert.

Auch die wirtschaftlichen Folgen der spanischen Politik wurden bereits sichtbar.

Die Großbank Banco Sabadell musste sich nach Beschwerden israelischer Kunden für Probleme bei Konten und Überweisungen entschuldigen. Bankchef Josep Oliu verwies auf die Umsetzung neuer spanischer Rechtsvorschriften. Nach Angaben der Bank wurden interne Verfahren anschließend angepasst.

Das belegt keine staatlich angeordnete Diskriminierung sämtlicher israelischer Kunden. Es zeigt jedoch, dass politisch beschlossene Maßnahmen gegen Israel Auswirkungen auf gewöhnliche wirtschaftliche Beziehungen haben können und eine sorgfältige Abgrenzung notwendig ist.

Wenn jüdische Besucher auf offener Straße bedrängt werden, israelische Sportler zum Ziel politischer Aktionen geraten und Unternehmen mit Israelbezug zusätzliche Schwierigkeiten erleben, stellt sich eine grundsätzliche Frage: Welche Verantwortung tragen staatliche Institutionen für das gesellschaftliche Klima, in dem solche Entwicklungen stattfinden?

Spaniens Antisemitismus ist längst ein institutionelles Thema

Der frühere Präsident der jüdischen Gemeinde Madrids, David Hatchwell, erhob bereits im Mai 2026 einen außergewöhnlich schweren Vorwurf. Er bezeichnete die Regierung von Pedro Sánchez als die antisemitischste Regierung des Westens und sprach von der schwersten Krise zwischen Spanien und dem jüdischen Volk seit 500 Jahren.

Auch Israels Diplomatin Dana Erlich warf der spanischen Regierung vor, durch ihre Rhetorik Antisemitismus zu befördern. Sie betonte zugleich, dass zwischen der Regierung und der spanischen Gesellschaft insgesamt unterschieden werden müsse.

Beide Aussagen sind politische Bewertungen, keine statistisch festgestellten Rangplätze. Sie sind jedoch Ausdruck einer tiefen Besorgnis jüdischer Repräsentanten.

Tatsächlich gehört Spanien zu den europäischen Ländern, in denen antisemitische Vorurteile nach vergleichenden Untersuchungen besonders stark verbreitet sind. Bereits die Bundeszentrale für politische Bildung verwies in einer Analyse auf tief verwurzelte antijüdische Einstellungen innerhalb der spanischen Gesellschaft.

Dass Spanien das antisemitischste Land Europas sei, lässt sich aus den vorliegenden Zahlen allerdings nicht eindeutig belegen. Dafür fehlen direkt vergleichbare Daten über Vorfälle, gesellschaftliche Einstellungen, institutionelle Diskriminierung und die Sicherheitslage jüdischer Gemeinden in allen europäischen Staaten.

Die schwerwiegende Kritik an Spaniens Entwicklung benötigt eine solche statistische Spitzenposition auch nicht.

Der Vorwurf institutionellen Antisemitismus lässt sich vielmehr an konkreten Entscheidungen und Versäumnissen untersuchen: an einer Akademie, die einen überlieferten antisemitischen Begriff trotz wiederholter Proteste beibehält; an politischen Maßnahmen, bei denen Auswirkungen auf jüdische und israelische Menschen genau beobachtet werden müssen; und an der Frage, ob Behörden jüdische Bürger ausreichend gegen Anfeindungen und Diskriminierung schützen.

Dabei ist auch Spaniens eigene Gegenposition zu berücksichtigen. Die Regierung verweist auf ihre Übernahme der Arbeitsdefinition von Antisemitismus der International HolocaustShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen Remembrance Alliance, den nationalen Aktionsplan gegen Antisemitismus und ihre ausdrückliche Verurteilung des Hamas-Massakers vom 7. Oktober. Sie weist den Vorwurf zurück, ihre Israelpolitik sei gegen Juden gerichtet.

Gerade deshalb besteht ein erheblicher Widerspruch zwischen offiziellen Bekenntnissen und den Erfahrungen jüdischer Menschen, die von ihren Organisationen dokumentiert werden.

Ein Aktionsplan ist kein Ersatz für wirksamen Schutz. Die Anerkennung einer Antisemitismusdefinition genügt nicht, wenn antijüdische Vorurteile in einflussreichen Institutionen weitergetragen werden und Betroffene im Alltag Ausgrenzung erleben.

Die Veröffentlichung des neuen Wörterbuchs macht diesen Widerspruch besonders deutlich.

Die Königliche Spanische Akademie ist keine beliebige private Internetseite. Sie gehört zu den angesehensten kulturellen Institutionen des spanischsprachigen Raums. Ihr Wörterbuch wird nicht nur in Spanien, sondern in zahlreichen Ländern Lateinamerikas als maßgebliches sprachliches Nachschlagewerk verwendet.

Die Institution verfügt damit über erheblichen Einfluss auf die Art, wie Begriffe dokumentiert und gesellschaftlich verstanden werden.

Wer diese Verantwortung ernst nimmt, muss erklären können, weshalb eine stereotype Gleichsetzung jüdischer Identität mit Geiz und Wucher weiterhin als eigenständige Wörterbuchbedeutung aufgeführt werden soll.

Das gilt umso mehr, weil der antisemitische Charakter dieser Vorstellung seit Jahrhunderten bekannt ist.

Die Verbindung von Juden mit Geldgier gehört zu den klassischen europäischen Feindbildern. Sie wurde zur Rechtfertigung von Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung eingesetzt. Dass ein offizielles Wörterbuch diese Bedeutung weiterhin dokumentiert, obwohl jüdische Organisationen dagegen protestieren, ist deshalb keine gewöhnliche lexikografische Kleinigkeit.

Zugleich wäre es falsch, daraus abzuleiten, dass sämtliche Spanier antisemitisch seien. Auch in Spanien engagieren sich Menschen gegen Judenhass, jüdische Gemeinden arbeiten mit staatlichen Stellen zusammen, und zahlreiche Bürger lehnen die politische Feindseligkeit gegenüber Israel ab.

Gerade diese Kräfte benötigen Rückhalt, statt mit einer pauschalen Verurteilung der gesamten Bevölkerung übergangen zu werden.

Die Verantwortung liegt bei den Institutionen, ihren Entscheidungen und den politischen Akteuren, die sie treffen.

Spanien muss sich daran messen lassen, ob jüdische Menschen tatsächlich dieselbe Sicherheit, Würde und gesellschaftliche Zugehörigkeit erfahren wie andere Bürger. Ebenso muss sich die Regierung fragen lassen, ob ihre außenpolitische Rhetorik eine klare Grenze zwischen Kritik an Israel und Feindseligkeit gegenüber Juden zieht.

Die neue Wörterbuchausgabe ist vor diesem Hintergrund kein Neubeginn der Debatte, sondern ein weiterer Vorgang in einer bereits lange dokumentierten Entwicklung.

Spanien hat nicht nur ein Problem mit antisemitischen Vorurteilen in Teilen seiner Gesellschaft. Es muss sich zunehmend auch mit dem Vorwurf auseinandersetzen, dass öffentliche Institutionen solche Vorurteile bewahren, politische Entscheidungen zur Ausgrenzung beitragen können und der Schutz jüdischen Lebens hinter den offiziellen Bekenntnissen zurückbleibt.

Wer Antisemitismus ernsthaft bekämpfen will, kann sich nicht darauf beschränken, historische Schuld anzuerkennen und Aktionspläne zu verabschieden. Er muss auch dort handeln, wo Juden heute diskriminiert werden und wo öffentliche Einrichtungen jahrhundertealte Feindbilder weiterhin verbreiten.

Genau daran muss sich Spanien messen lassen.



Autor: Redaktion

Artikel veröffentlicht am: Donnerstag, 5. November 2026

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