Abbas’ Holocaust-Verfälschung wird erneut im palästinensischen Staatsfernsehen verteidigt
Ein Fernsehkommentator erklärt die antisemitischen Geschichtsthesen von Mahmud Abbas zur bewiesenen Wahrheit. Wenige Tage später werden im selben Sender erneut die sechs Millionen jüdischen Opfer infrage gestellt. Die Aufnahmen zeigen, wie tief diese Erzählungen in den staatlichen Medien verankert sind.

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Der palästinensische Staatssender PA TV hat im Oktober 2026 erneut antisemitische Geschichtsfälschungen über den HolocaustShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen verbreitet und dabei ausdrücklich die jahrzehntealten Behauptungen von Präsident Mahmud AbbasPLO: Die Organisation zwischen Terrorgeschichte, Oslo und MachtverlustDie PLO ist die Palästinensische Befreiungsorganisation. Sie wurde 1964 gegründet, wurde später international als Vertreterin der Palästinenser anerkannt und spielte im Oslo-Prozess eine zentrale Rolle.Mehr lesen verteidigt. Ausgerechnet eine Diskussion über das Wahlprogramm des israelischen Politikers Avigdor Lieberman nutzte ein Fernsehkommentator, um die angebliche Zusammenarbeit zwischen den Nationalsozialisten und führenden Zionisten als historisch bewiesene Tatsache darzustellen.
Die israelische Medienbeobachtungsorganisation Palestinian Media Watch (PMW) veröffentlichte am 28. Oktober eine Auswertung der Sendungen. Darin werden zwei Auftritte dokumentiert, die innerhalb von nur 15 Tagen im offiziellen palästinensischen Fernsehen ausgestrahlt wurden.
Am 5. Oktober sprach der als Experte für israelische Angelegenheiten vorgestellte Fayez Abbas in der Morgensendung „PalestinePalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen This Morning“ über die politischen Forderungen von Avigdor Lieberman, dem Vorsitzenden von IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen Beitenu.
Lieberman hatte im israelischen Wahlkampf vorgeschlagen, die Palästinensische Autonomiebehörde aufzulösen und die Oslo-Abkommen aufzukündigen. Er begründete seine Forderung mit der gescheiterten bisherigen Politik gegenüber Ramallah und der Gefahr, dass die Terrororganisation HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen künftig auch in Judäa und SamariaJudäa und Samaria: Israels historisches Kernland im politischen StreitJudäa und Samaria bezeichnen historische Landschaften zwischen Jerusalem, dem Jordantal und den zentralen Höhenzügen des Landes Israel. In Israel ist der Begriff gebräuchlich. International wird das Gebiet oft anders bezeichnet und politisch als umstritten eingeordnet.Mehr lesen größeren politischen Einfluss gewinnen könnte.
In diesem Zusammenhang wies der palästinensische Fernsehkommentator Liebermans Vorwurf zurück, Abbas leugne den Holocaust. Statt die geschichtlichen Behauptungen des palästinensischen Präsidenten kritisch zu prüfen, erklärte er nach der von PMW veröffentlichten Übersetzung, Abbas habe die Verbindung zwischen den Nationalsozialisten und den damaligen Führern der zionistischen Bewegung bewiesen.
Damit wurde eine antisemitische VerschwörungserzählungProtokolle der Weisen von Zion: Die tödlichste Fälschung des modernen AntisemitismusDie „Protokolle der Weisen von Zion“ sind eine antisemitische Fälschung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sie behaupten wahrheitswidrig, Juden planten die Weltherrschaft, und wurden weltweit zur Rechtfertigung von Judenhass benutzt.Mehr lesen, die Abbas bereits vor mehr als vier Jahrzehnten verbreitet hatte, erneut als historische Wahrheit ausgegeben.
Das ist keine nebensächliche Wortwahl. Die Behauptung, Zionisten hätten mit den Nationalsozialisten bei der Vernichtung der europäischen Juden zusammengearbeitet, verdreht die Verantwortung für den Holocaust. Aus der jüdischen Nationalbewegung wird in dieser Erzählung ein angeblicher Partner der Täter, obwohl die nationalsozialistische Judenvernichtung von Deutschland und seinen Helfern organisiert und durchgeführt wurde.
Abbas’ alte Geschichtsfälschung erhält neue Unterstützung
Die Vorgeschichte reicht bis in die frühen 1980er-Jahre zurück. Abbas verfasste 1982 in Moskau eine wissenschaftliche Arbeit über angebliche Beziehungen zwischen der nationalsozialistischen Führung und der zionistischen Bewegung. Zwei Jahre später erschien die Buchfassung unter dem Titel „Die andere Seite: Die geheimen Beziehungen zwischen Nationalsozialismus und ZionismusZionismus: Das Recht der Juden auf SelbstbestimmungZionismus bezeichnet die jüdische Nationalbewegung, die für die Rückkehr des jüdischen Volkes in seine historische Heimat und für jüdische Selbstbestimmung im Land Israel eintrat. Der moderne Zionismus entstand im 19. Jahrhundert als Antwort auf Antisemitismus, Verfolgung und Entrechtung.Mehr lesen“.
In diesem Werk stellte Abbas die historisch gesicherte Zahl von rund sechs Millionen ermordeten Juden infrage. Er behauptete, die Zahl der Opfer sei aus politischen Gründen übertrieben worden, und verbreitete die Vorstellung, zionistische Führer hätten mit den Nationalsozialisten zusammengearbeitet.
Die Behauptungen gehören zu den bekannten Formen der HolocaustleugnungHolocaustleugnung: Antisemitische GeschichtsfälschungHolocaustleugnung bezeichnet die vollständige oder teilweise Leugnung der Shoah. Sie bestreitet, verharmlost oder verfälscht die nationalsozialistische Ermordung von rund sechs Millionen Juden und gilt als zentrale Form antisemitischer Geschichtsfälschung.Mehr lesen und HolocaustverzerrungHolocaust-Relativierung: Die Verharmlosung der ShoahHolocaust-Relativierung bezeichnet die Verharmlosung, Verzerrung oder Entwertung der Shoah. Sie leugnet den Holocaust nicht zwingend offen, stellt ihn aber durch falsche Vergleiche, Verkleinerung, Umdeutung oder Täter-Opfer-Umkehr in ein verzerrtes Licht.Mehr lesen. Sie sind durch die historischen Belege über den nationalsozialistischen Völkermord widerlegt.
Besonders häufig wird in solchen Darstellungen das Haavara-Abkommen von 1933 missbraucht. Es sollte jüdischen Menschen unter den Bedingungen wachsender nationalsozialistischer Verfolgung die Auswanderung aus Deutschland und die Übertragung eines Teils ihres Vermögens ermöglichen. Aus diesem historischen Vorgang eine Mitverantwortung jüdischer Organisationen für den späteren Massenmord abzuleiten, ist eine grundlegende Verdrehung der Geschichte.
Dass Abbas seine alten Thesen nicht einfach hinter sich gelassen hat, wurde bereits mehrfach deutlich.
2018 behauptete er vor dem Palästinensischen Nationalrat, die Juden seien in Europa aufgrund ihres angeblichen gesellschaftlichen Verhaltens verfolgt worden. Er verwies dabei unter anderem auf Geldverleih und Banken. Damit griff er eines der ältesten antisemitischen Feindbilder Europas auf.
2022 sprach Abbas bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin von angeblich 50 Holocausts, die Israel begangen habe. Die Aussage löste internationale Empörung aus. Scholz verurteilte die Äußerung erst nach der Pressekonferenz öffentlich.
Im August 2023 wiederholte Abbas vor dem Revolutionsrat der FatahFatah: Von Arafats Kampfbewegung zur erstarrten Machtpartei der PalästinenserFatah ist eine säkular-nationalistische palästinensische Bewegung, die Ende der 1950er Jahre um Jassir Arafat entstand. Sie wurde zur dominierenden Kraft in der PLO und prägt bis heute die Palästinensische Autonomiebehörde.Mehr lesen erneut Behauptungen über eine angebliche Verantwortung jüdischer Menschen für ihre eigene Verfolgung. Der Europäische Auswärtige Dienst verurteilte diese Aussagen ausdrücklich als historische Verzerrungen, die den Holocaust verharmlosten und AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen förderten.
Auch das United States Holocaust Memorial Museum stellte unmissverständlich klar, dass NS-Deutschland und seine Helfer allein die Verantwortung für den Holocaust tragen.
Trotz dieser wiederholten internationalen Verurteilungen werden die alten Thesen von Abbas nun erneut im staatlichen palästinensischen Fernsehen verteidigt.
Besonders bemerkenswert ist dabei die argumentative Konstruktion des Fernsehkommentators. Er bestreitet zunächst, dass Abbas den Holocaust leugne. Unmittelbar danach erklärt er jedoch ausgerechnet dessen historisch widerlegte Behauptung über eine Zusammenarbeit zwischen Nationalsozialisten und Zionisten für bewiesen.
So wird nicht die Geschichtsfälschung zurückgewiesen, sondern die Kritik an ihr.
Wenige Tage später wird der Holocaust erneut relativiert
Der Auftritt vom 5. Oktober blieb kein Einzelfall.
Am 20. Oktober sendete PA TV in der Reihe „Under the Mandate“ einen Beitrag mit dem palästinensischen Wissenschaftler Said Schahin. Auch er griff nach der von Palestinian Media Watch veröffentlichten Übersetzung die Behauptung auf, Juden hätten den Holocaust politisch ausgenutzt und dessen Ausmaß übertrieben.
Schahin erklärte sinngemäß, die nationalsozialistischen Verbrechen und die Zahl der Opfer seien übertrieben worden, um jüdische Einwanderung nach Palästina zu erleichtern.
Damit wurde erneut ein zentrales Motiv aus Abbas’ Buch von 1984 verbreitet: Nicht die nationalsozialistische Verfolgung steht im Mittelpunkt, sondern die angebliche politische Manipulation des Holocaust durch Juden.
Die historische Wirklichkeit ist eindeutig. Etwa sechs Millionen europäische Juden wurden von NS-Deutschland und seinen Helfern ermordet. Die Opferzahlen beruhen auf jahrzehntelanger historischer Forschung, staatlichen Dokumenten, Deportationslisten, Lagerunterlagen, demografischen Untersuchungen und zahlreichen weiteren Belegen.
Die Behauptung, diese Zahlen seien aus politischen Gründen erfunden oder erheblich übertrieben worden, ist keine alternative historische Interpretation. Sie gehört zur Holocaustleugnung und zu antisemitischer PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen.
Gerade die zeitliche Nähe der beiden Sendungen ist aufschlussreich. Innerhalb von 15 Tagen wurden im selben staatlichen Medienangebot zwei Varianten derselben Geschichtsfälschung ausgestrahlt. Einmal wurde Abbas ausdrücklich verteidigt, ein anderes Mal wurde das von ihm seit Jahrzehnten verbreitete Argument erneut vorgetragen.
Die beiden dokumentierten Ausstrahlungen beweisen nicht, dass jede Sendung von PA TV solche Inhalte enthält oder dass Abbas die jeweiligen Beiträge persönlich angeordnet hat. Sie zeigen aber, dass diese antisemitischen Vorstellungen im offiziellen Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde weiterhin öffentlich verbreitet werden.
Ein staatlicher Sender trägt politische Verantwortung
PA TV ist kein beliebiger privater Internetkanal. Es handelt sich um das offizielle Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde. Seine Inhalte haben deshalb eine andere politische Bedeutung als Äußerungen einzelner Aktivisten in sozialen Netzwerken.
Wenn dort ein Kommentator die Holocaustthesen des palästinensischen Präsidenten verteidigt und ein weiterer Gesprächspartner die Ermordung der europäischen Juden relativiert, betrifft das die Glaubwürdigkeit staatlicher Institutionen.
Besonders auffällig ist, dass der erste Beitrag ursprünglich gar nicht der Geschichte des Holocaust gewidmet war. Es ging um das Wahlprogramm eines israelischen Politikers.
Lieberman hatte Anfang Oktober seine Vorstellungen für eine Neuordnung der Verhältnisse im Gazastreifen sowie in Judäa und Samaria vorgestellt. Sein Konzept sieht vor, die Palästinensische Autonomiebehörde aufzulösen, die Oslo-Abkommen zu beenden und alternative Verwaltungsstrukturen zu schaffen. Israel soll nach seiner Vorstellung weiterhin wesentliche Sicherheitsverantwortung behalten.
Über diese Pläne lässt sich politisch streiten. Sie betreffen erhebliche Fragen der israelischen Sicherheit und der Zukunft palästinensischer Selbstverwaltung.
Die Reaktion im palästinensischen Staatsfernsehen ging jedoch über eine Auseinandersetzung mit Liebermans Vorschlägen hinaus. Sie nutzte die Diskussion, um eine historische Verschwörungserzählung gegen die zionistische Bewegung zu erneuern und Abbas gegen den Vorwurf der Holocaustleugnung zu verteidigen.
Damit wird der politische Streit mit Israel auf eine Ebene verlagert, auf der jüdische Geschichte selbst angegriffen wird.
Die Glaubwürdigkeitsfrage richtet sich auch an Europa
Für Deutschland und die Europäische Union wirft diese Entwicklung erneut Fragen auf.
Die Palästinensische Autonomiebehörde wird von westlichen Regierungen seit Jahrzehnten als zentraler Gesprächspartner für eine politische Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts behandelt. Zugleich unterstützen europäische Staaten ihre Institutionen und verlangen Reformen, insbesondere bei Verwaltung, Bildung und öffentlicher Verantwortung.
Doch eine solche Reformpolitik kann sich nicht auf Haushaltsvorschriften und Verwaltungsstrukturen beschränken. Sie muss auch den Umgang mit antisemitischer HetzeVolksverhetzung: Wenn Hass strafbar wirdVolksverhetzung ist eine Straftat nach § 130 StGB. Gemeint sind unter anderem Hassaufrufe, Gewaltforderungen oder menschenwürdeverletzende Hetze gegen nationale, religiöse, ethnische oder andere geschützte Gruppen.Mehr lesen und historischer Geschichtsfälschung erfassen.
Bereits 2023 hatte die Europäische Union Abbas’ Äußerungen über den Holocaust ausdrücklich verurteilt. Die damalige Erklärung hielt fest, dass solche Aussagen nicht nur die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen beleidigten, sondern auch den Antisemitismus förderten.
Drei Jahre später werden entsprechende Vorstellungen erneut im offiziellen Fernsehen der Autonomiebehörde verbreitet.
Das führt zu einer grundlegenden Frage: Welche konkreten Veränderungen wurden seit den damaligen Verurteilungen erreicht, wenn dieselbe antisemitische Erzählung weiterhin in staatlichen Medien verbreitet werden kann?
Eine glaubwürdige Auseinandersetzung mit Antisemitismus verlangt mehr als gelegentliche Erklärungen gegen Judenhass. Sie setzt voraus, dass Verantwortliche antisemitische Aussagen zurückweisen, historische Tatsachen anerkennen und verhindern, dass staatliche Institutionen solche Inhalte verbreiten.
Das gilt besonders für eine politische Führung, die international Anerkennung und Unterstützung beansprucht.
Friedliche Beziehungen zu Israel können langfristig nur entstehen, wenn das jüdische Volk nicht durch historische Verschwörungserzählungen delegitimiert wird. Wer jüdische Organisationen zu angeblichen Komplizen der Nationalsozialisten erklärt, untergräbt die Grundlage gegenseitiger Anerkennung.
Die beiden Fernsehsendungen vom Oktober verdeutlichen deshalb ein Problem, das weit über einzelne Äußerungen hinausreicht.
Abbas’ Buch erschien 1984. Seine Behauptungen wurden über Jahrzehnte kritisiert und historisch widerlegt. Dennoch verteidigt ein Kommentator des palästinensischen Staatsfernsehens im Oktober 2026 die zentrale Verschwörungsthese erneut als bewiesene Wahrheit. Wenige Tage später verbreitet derselbe Sender eine weitere Behauptung über angeblich übertriebene Holocaust-Opferzahlen.
Die neue Entwicklung besteht nicht darin, dass Abbas’ Geschichtsfälschungen unbekannt wären. Entscheidend ist, dass sie Jahrzehnte später noch immer im offiziellen palästinensischen Fernsehen verbreitet und verteidigt werden.
Autor: Redaktion
Artikel veröffentlicht am: Sonntag, 8. November 2026