Ägypten rüstet mit der Türkei auf: Israel sucht eine maritime Gegenachse
Kairo und Ankara vertiefen ihre militärische Zusammenarbeit mit gemeinsamen Übungen und Rüstungsabkommen. Israels Marine sieht dennoch eine Chance, Ägypten, Griechenland und Zypern gegen eine türkische Vormachtstellung im östlichen Mittelmeer zusammenzuführen.

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Die militärische Annäherung zwischen Ägypten und der Türkei verändert das Kräfteverhältnis im östlichen Mittelmeer. Noch vor wenigen Jahren standen sich die Regierungen von Abdel Fattah al-Sisi und Recep Tayyip Erdogan nahezu feindlich gegenüber. Inzwischen trainieren ägyptische und türkische Soldaten gemeinsam, ihre Verteidigungsminister unterzeichnen Kooperationsvereinbarungen und ihre Streitkräfte gleichen Ausbildungs- und Einsatzverfahren an.
In der israelischen Marine wird diese Entwicklung mit Sorge beobachtet. Nach Informationen der „JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen Post“ sehen hochrangige israelische Verteidigungsvertreter jedoch auch eine strategische Chance: Ägypten könnte trotz seiner neuen Zusammenarbeit mit Ankara weiterhin ein natürliches Interesse daran haben, eine übermäßige türkische Ausdehnung im Mittelmeer zu verhindern.
IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen müsste Kairo dafür nicht zu einem engen Verbündeten machen. Es würde genügen, gemeinsame maritime Interessen zu erkennen und in bestimmten Bereichen mit Ägypten, Griechenland und Zypern zusammenzuarbeiten.
Eine solche Verständigung könnte Erdogans Versuch erschweren, die Türkei zur beherrschenden Seemacht zwischen Libyen, Zypern, Syrien und dem östlichen Mittelmeer aufzubauen. Sie würde Israel zugleich ein Gegengewicht verschaffen, ohne dass Jerusalem allein gegen die wachsende türkische Flotte antreten müsste.
Ankara und Kairo lassen die alte Feindschaft hinter sich
Die Annäherung zwischen Ägypten und der Türkei ist inzwischen mehr als diplomatische Symbolik. Ende Juni nahmen ägyptische Kampfflugzeuge in der Türkei an der Übung „Anatolian Eagle 2026“ teil. Neben türkischen und aserbaidschanischen Maschinen war auch ein NATO-Frühwarnflugzeug beteiligt.
Trainiert wurden unter anderem Angriffe auf simulierte feindliche Ziele, der Schutz wichtiger Anlagen, die Bekämpfung unbemannter Fluggeräte, Luftbetankung und die Unterstützung von Bodentruppen. Das ägyptische Verteidigungsministerium erklärte ausdrücklich, die Übung solle die Einsatzfähigkeit und Zusammenarbeit der ägyptischen und türkischen Luftstreitkräfte verbessern.
Auch die Spezialkräfte beider Länder führten mit „Golden Eagle 2026“ gemeinsame Übungen durch. Solche Manöver schaffen nicht automatisch ein Militärbündnis. Sie führen jedoch dazu, dass Offiziere, Piloten und Soldaten lernen, nach gemeinsamen Verfahren zu handeln, Informationen auszutauschen und Einsätze miteinander abzustimmen.
Am 13. Juli reiste Ägyptens Verteidigungsminister Ashraf Salem Zaher nach Ankara. Dort wurde er von seinem türkischen Amtskollegen Yasar Güler mit militärischen Ehren empfangen. Die Gespräche fanden hinter verschlossenen Türen statt. Am selben Tag unterzeichneten beide Staaten eine Absichtserklärung über eine engere Zusammenarbeit ihrer Rüstungsindustrien und die gemeinsame Entwicklung militärischer Fähigkeiten.
Diese Entwicklung ist für Israel nicht harmlos. Ägypten besitzt eine der größten und am stärksten ausgebauten Seestreitkräfte der arabischen Welt. Die Türkei verfügt über eine umfangreiche Flotte aus Fregatten, Korvetten, Schnellbooten, amphibischen Kräften und mehr als zehn einsatzfähigen diesel-elektrischen U-Booten. Weitere U-Boote mit außenluftunabhängigem Antrieb befinden sich im Aufbau.
Sollten beide Staaten ihre Streitkräfte dauerhaft miteinander verzahnen, könnte im Mittelmeer ein militärischer Block entstehen, dem Israel allein zahlenmäßig kaum entsprechen kann.
Doch gemeinsame Übungen bedeuten noch nicht, dass Kairo bereit ist, Erdogans gesamte Regionalpolitik zu unterstützen.
Ägypten hat eigene Gründe, der Türkei zu misstrauen
Die jahrzehntelange Feindschaft zwischen Sisi und Erdogan hatte klare Ursachen. Ankara unterstützte die Muslimbruderschaft und verurteilte Sisis Machtübernahme nach dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi. Kairo wiederum betrachtete Erdogans Türkei als Schutzmacht einer Bewegung, die der ägyptische Staat als existenzielle Gefahr bekämpft.
Diese Gegensätze sind nicht verschwunden. Sie werden derzeit von wirtschaftlichen, diplomatischen und militärischen Interessen überlagert.
Ägypten profitiert von türkischen Drohnen, Rüstungstechnik und einer Zusammenarbeit, die nicht von westlichen Menschenrechtsforderungen abhängig gemacht wird. Die Türkei erhält im Gegenzug Zugang zu einem großen arabischen Militärpartner und zusätzliche politische Legitimität für ihre Rolle im Mittelmeer.
Die Zusammenarbeit besitzt deshalb einen hohen praktischen Wert für beide Seiten. Sie bedeutet aber nicht, dass ihre Interessen in Libyen, im östlichen Mittelmeer oder gegenüber Griechenland und Zypern plötzlich identisch wären.
In Libyen unterstützten Ankara und Kairo über Jahre unterschiedliche Machtzentren. Die Türkei nutzt ihre militärische Präsenz dort auch, um maritime Ansprüche im Mittelmeer abzusichern. Ägypten muss dagegen verhindern, dass sich an seiner westlichen Grenze eine dauerhaft von Ankara abhängige Ordnung festsetzt.
Israelische Marinevertreter gehen deshalb davon aus, dass Kairo weiterhin Grenzen für die türkische Expansion setzen möchte. Genau an dieser Stelle überschneiden sich ägyptische und israelische Interessen.
Israel sollte daraus allerdings keine romantische Vorstellung einer neuen Allianz ableiten. Ägyptens Regierung handelt nicht aus Sympathie für Jerusalem, sondern aus eigenem Machtinteresse. Zusammenarbeit ist dort möglich, wo sich diese Interessen decken.
Eine solche nüchterne Partnerschaft kann in der Sicherheitspolitik wertvoller sein als öffentlich beschworene Freundschaft.
Griechenland wird zum wichtigsten maritimen Partner Israels
Parallel zu den Überlegungen über Ägypten vertieft Israel seine Beziehungen zu Griechenland. Der griechische Marinechef Dimitrios-Eleftherios Kataras besuchte im Juni Israel und traf seinen israelischen Amtskollegen Eyal Harel.
Kataras besichtigte den Marinestützpunkt Haifa, israelische Überwasserkampfschiffe, U-Boote und Einrichtungen einer Spezialeinheit. Beide Seiten sprachen über die Sicherheit im östlichen Mittelmeer, die Freiheit der Schifffahrt, neue Technologien und die Ausweitung gemeinsamer Operationen.
Die griechische Marine bestätigte, dass neue Kooperationsmechanismen entwickelt werden sollen. Der Besuch war damit keine bloße Höflichkeitsveranstaltung, sondern Teil einer enger werdenden strategischen Abstimmung.
Griechenland und Zypern teilen Israels Interesse daran, dass die Türkei ihre militärische und politische Macht im östlichen Mittelmeer nicht unbegrenzt ausdehnt. Beide Staaten verfügen über geographische Positionen, Häfen, Lufträume und maritime Aufklärungsmöglichkeiten, die für Israel von hoher Bedeutung sind.
Eine Achse aus Israel, Griechenland und Zypern ist deshalb wesentlich verlässlicher als die Hoffnung auf eine dauerhafte ägyptische Abkehr von Ankara. Ägypten könnte diese Struktur in einzelnen Fragen ergänzen, ohne formell Teil eines gegen die Türkei gerichteten Bündnisses zu werden.
Das wäre vermutlich auch der realistischste Weg. Kairo müsste sich nicht öffentlich gegen Ankara stellen. Es könnte gleichzeitig militärische Technologie aus der Türkei beziehen und dort mit Israel zusammenarbeiten, wo die türkischen Ambitionen ägyptische Interessen bedrohen.
Israels Marine bereitet sich auf die türkische Herausforderung vor
Israel betrachtet die Türkei bislang nicht als unmittelbaren Kriegsgegner. In den Streitkräften wächst jedoch die Sorge, dass die zunehmend aggressive Rhetorik aus Ankara eines Tages in militärischen Druck oder gefährliche Zwischenfälle auf See umschlagen könnte.
Das israelische Verteidigungsestablishment prüft deshalb nach Angaben der „Jerusalem Post“ die mögliche Beschaffung eines P-8-Poseidon-Seefernaufklärers. Das Flugzeug ist speziell für die Suche nach U-Booten, die Überwachung großer Seegebiete und die Bekämpfung maritimer Ziele ausgelegt.
Die Überlegungen hängen ausdrücklich mit dem Ausbau der türkischen U-Boot-Flotte zusammen. Die Türkei verfügt über mehr als zehn aktive diesel-elektrische U-Boote und baut modernere Einheiten mit außenluftunabhängigem Antrieb. Solche Boote können länger unter Wasser bleiben und sind schwieriger zu entdecken.
Für Israel wäre ein türkisches U-Boot vor seiner Küste oder in der Nähe wichtiger Schifffahrtswege eine völlig andere Herausforderung als HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen-Taucher oder kleinere Terrorboote. Die israelische Marine müsste große Seegebiete dauerhaft überwachen und zugleich ihre Häfen, Gasfelder, Handelswege und Kriegsschiffe schützen.
Der P-8 könnte dabei helfen, ist jedoch teuer und würde erhebliche Mittel binden. Jerusalem muss deshalb entscheiden, ob es sich gegen eine mögliche künftige Gefahr vorbereitet oder erst reagiert, wenn Ankara seine Fähigkeiten tatsächlich gegen israelische Interessen einsetzt.
Die Erfahrungen seit dem 7. Oktober sprechen dafür, Bedrohungen nicht länger bis zum letzten Beweis zu ignorieren.
Von der Küstenverteidigung zur offensiven Seemacht
Die israelische Marine hat ihre Rolle seit 2023 deutlich verändert. Sie beschränkt sich nicht mehr auf den Schutz der Küste und die Sicherung der Gasplattformen. Kriegsschiffe, Nachrichtendienste und die Marinekommandos der Shayetet 13 werden stärker für Angriffe weit außerhalb der israelischen Gewässer eingesetzt.
Die „Jerusalem Post“ berichtet unter Berufung auf Marinevertreter von einem erheblich engeren Zusammenwirken zwischen der Marineeinsatzführung, Shayetet 13, dem Mossad und dem Inlandsgeheimdienst Shin Bet. Einige der beschriebenen Missionen wurden nur in allgemeinen Umrissen offengelegt und können deshalb nicht unabhängig überprüft werden.
Nach Darstellung der Marine drang Shayetet 13 im April von See aus in den libanesischen Küstenort Naqoura ein. Es soll sich um den ersten Einsatz dieser Art im Libanon seit dem Jahr 2000 gehandelt haben.
Die Operation steht für eine neue israelische SicherheitsdoktrinSicherheitsdoktrin Israels: Abschreckung, Frühwarnung und ÜberlebenDie Sicherheitsdoktrin Israels beschreibt die Grundsätze, mit denen der Staat seine Existenz schützt. Klassisch beruht sie auf Abschreckung, Frühwarnung und schneller militärischer Entscheidung, später ergänzt durch Verteidigungssysteme.Mehr lesen. Bedrohungen sollen nicht mehr ausschließlich an der eigenen Grenze abgefangen werden. Spezialeinheiten sollen sie möglichst früh in feindlich kontrollierten Gebieten aufspüren und zerstören.
Die Marine erklärte außerdem, fünf Angehörige von Shayetet 13 seien für eine Mission Tausende Kilometer von Israel entfernt eingesetzt worden, ohne unmittelbare Unterstützung und ohne schnelle Rettungsmöglichkeit bei einem Scheitern. In einem anderen Fall habe die Einheit in einem Gebiet operiert, in dem israelische Marinekommandos zuvor noch nie eingesetzt worden seien. Einzelheiten zu Ort, Zeitpunkt und Ziel wurden nicht veröffentlicht.
Diese Angaben lassen erkennen, dass Israel seine Marinekommandos inzwischen als strategisches Instrument einsetzt. Sie sollen nicht nur Schiffe stoppen oder Küstenabschnitte sichern, sondern Geheimoperationen, Sabotage und Angriffe in großer Entfernung durchführen.
Kriegsschiffe können länger Druck ausüben als Kampfflugzeuge
Im Juni 2025 bestätigte die israelische Armee erstmals einen Angriff von Marineeinheiten auf den von den HouthisHuthi: Terrororganisation des Iran-Netzwerks im JemenDie Huthi, auch Ansar Allah genannt, sind eine schiitisch-islamistische Terrororganisation aus dem Jemen. Sie kontrollieren große Teile des Nordwestens, werden vom Iran unterstützt und bedrohen Israel sowie die internationale Schifffahrt im Roten Meer.Mehr lesen kontrollierten Hafen Hodeidah im Jemen. Zwei israelische Raketenschiffe, darunter eine Korvette der Sa’ar-6-Klasse, feuerten Präzisionswaffen aus großer Entfernung auf Ziele im Hafenbereich.
Der militärische Vorteil eines solchen Einsatzes liegt in der Ausdauer. Kampfflugzeuge müssen nach einem Angriff zu ihren Stützpunkten zurückkehren oder aufwendig in der Luft betankt werden. Kriegsschiffe können dagegen über längere Zeit in einem Einsatzgebiet verbleiben, Ziele beobachten und den günstigsten Moment für einen erneuten Angriff abwarten.
Zudem signalisiert eine dauerhaft präsente Marineeinheit eine andere Form der Abschreckung. Sie kann Schiffe davon abhalten, einen feindlich kontrollierten Hafen anzulaufen, und die Zufahrt über längere Zeit überwachen.
Die Marine bleibt bei der Frage möglicher Shayetet-13-Einsätze gegen die Houthis auffällig zurückhaltend. Dass sie keine Details bestätigt, ist kein Beweis für solche Operationen. Die wiederholten Hinweise aus israelischen Verteidigungskreisen zeigen jedoch, dass Einsätze an weit entfernten Küsten zumindest Teil der operativen Planung sind.
Die Hamas bleibt auch ohne Flotte eine Gefahr
Gleichzeitig kämpft Israels Marine weiter gegen die verbliebenen maritimen Strukturen der Hamas. Die Terrororganisation besitzt keine ernstzunehmende Flotte mehr. Viele ihrer früheren Anlagen, Boote und speziell ausgebildeten Kommandos wurden zerstört.
Für Israel ist die Gefahr dennoch nicht beseitigt. Schon eine kleine Gruppe mit Taucherausrüstung, Sprengstoff oder Messern könnte versuchen, unentdeckt an die israelische Küste zu gelangen und dort einen Terroranschlag zu verüben.
Die Marine geht nach Informationen der „Jerusalem Post“ deshalb weiterhin gegen verbliebene Hamas-Angehörige vor, die über maritime Ausbildung oder versteckte Ausrüstung verfügen könnten. Einige Ziele werden von der Marine aufgeklärt und anschließend durch die Luftwaffe angegriffen. In anderen Fällen führt die Marine den Angriff selbst.
Diese Konsequenz ist nach dem 7. Oktober unvermeidlich. Die Abwesenheit großer Übungen oder sichtbarer Einheiten bedeutet nicht, dass der Gegner seine Fähigkeiten aufgegeben hat. Hamas-Terroristen benötigen kein Kriegsschiff, um Menschen an einem Strand oder in einer Küstengemeinde zu ermorden.
Ein einzelner unentdeckter Terrorist kann genügen.
Israel darf weder Ägypten abschreiben noch ihm blind vertrauen
Die zentrale Frage lautet nicht, ob Ägypten zur israelischen Seite „überlaufen“ wird. Staaten wechseln in der Region nicht wie Spieler zwischen Mannschaften. Sie verfolgen gleichzeitig mehrere, teilweise widersprüchliche Interessen.
Kairo kann türkische Rüstungstechnik kaufen, gemeinsame Übungen durchführen und dennoch eine türkische Vorherrschaft in Libyen oder im Mittelmeer ablehnen. Es kann mit Israel bei der Sicherung von Schifffahrtswegen kooperieren und Jerusalem bei anderen politischen Fragen scharf entgegentreten.
Israel sollte diese Widersprüche nutzen, ohne sich von ihnen abhängig zu machen.
Die verlässlichste Grundlage bleibt die eigene militärische Stärke, ergänzt durch die Partnerschaft mit Griechenland, Zypern und den Vereinigten Staaten. Ägypten kann dort hinzukommen, wo gemeinsame Gefahren gemeinsame Antworten ermöglichen.
Gleichzeitig muss Jerusalem auf das schlechtere Szenario vorbereitet sein: Eine militärisch engere Verbindung zwischen Ankara und Kairo könnte sich eines Tages nicht gegen die Türkei, sondern gegen Israel richten.
Die israelische Marine muss deshalb beides tun. Sie muss diplomatische Möglichkeiten schaffen und zugleich U-Boot-Abwehr, Seeaufklärung, Drohnenabwehr, Langstreckenangriffe und Spezialeinsätze ausbauen.
Erdogans maritime Ambitionen werden nicht durch freundliche Erklärungen begrenzt.
Sie werden begrenzt, wenn die Türkei erkennt, dass Israel nicht alleinsteht und jeder Versuch, die Ordnung im östlichen Mittelmeer zu dominieren, auf eine vorbereitete Gegenmacht trifft.
Autor: Redaktion
Artikel veröffentlicht am: Montag, 27. Juli 2026