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Iran schießt auf US-Soldaten die Antwort trifft das Herz der Revolutionsgarden


Teheran wollte amerikanische Stützpunkte mit ballistischen Raketen treffen. Wenige Stunden später griffen die USA Dutzende Kommandozentren, Raketenstellungen und Drohnenanlagen im Süden Irans an.

Iran schießt auf US-Soldaten die Antwort trifft das Herz der Revolutionsgarden
Bildnachweis: Symbolbild / KI

Die iranischen RevolutionsgardenIslamische Revolutionsgarden: Machtzentrum des iranischen RegimesDie Islamischen Revolutionsgarden sind eine mächtige militärische, politische und wirtschaftliche Organisation der Islamischen Republik Iran. Sie wurden nach der Revolution von 1979 gegründet, unterstehen dem Obersten Führer und steuern über die Quds-Einheit Irans regionales Terrornetzwerk.Mehr lesen wollten die Vereinigten Staaten offenbar überraschen. Mehrere ballistische Raketen wurden aus Iran auf amerikanische Militärstellungen im Nahen Osten abgefeuert. Zu den genannten Zielen gehörten ein US-Luftwaffenstützpunkt und ein militärisches Kommandozentrum in Jordanien. Die Flugkörper wurden abgefangen, Tote oder Verletzte wurden nicht gemeldet. Doch dass der Angriff scheiterte, lag nicht an iranischer Zurückhaltung. Es lag an der Flugabwehr.

Nur wenige Stunden später folgte die amerikanische Antwort. Über einen Zeitraum von rund zwei Stunden griffen US-Streitkräfte zahlreiche Ziele im Süden Irans an. Ein amerikanischer Regierungsvertreter beschrieb die Operation gegenüber der JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen Post als etwa doppelt so umfangreich wie die vorherige Angriffswelle. Das US-Zentralkommando CENTCOM sprach von einem schweren und erfolgreichen Schlag gegen Dutzende Einrichtungen der Revolutionsgarden.

Im Mittelpunkt standen keine beliebig ausgewählten Gebäude. Angegriffen wurden militärische KommandozentrenTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen, Raketen- und Drohnenanlagen, Küstenüberwachungssysteme, Verteidigungsstellungen und Einrichtungen, die Iran für seine Operationen auf See nutzt. Es waren genau jene Strukturen, mit denen das Regime amerikanische Soldaten bedroht, Handelsschiffe bedrängt und die Staaten am Persischen Golf unter Druck setzt.

Aus mehreren Regionen im Süden Irans wurden schwere Explosionen gemeldet. Iranische Staatsmedien nannten Buschehr, Ahwas und Kaserun sowie die Inseln Abu Musa, Kisch und Qeschm. Auch aus der Umgebung von Bandar Abbas und Abadan kamen Berichte über Detonationen. Diese Orte liegen nicht zufällig im Zentrum der amerikanischen Operation. Die iranische Südküste ist das militärische Rückgrat der Drohkulisse, mit der Teheran die Straße von HormusStraße von Hormus: Die gefährlichste Engstelle der WeltwirtschaftDie Straße von Hormus ist eine Meerenge zwischen Iran und Oman. Sie verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und ist eine der wichtigsten Routen für Öl und Flüssigerdgas weltweit.Mehr lesen kontrollieren und den internationalen Schiffsverkehr einschüchtern will.

Ein gescheiterter Angriff bleibt ein Angriff

Die Revolutionsgarden bestätigten selbst, Raketen auf amerikanische Einrichtungen in Jordanien abgefeuert zu haben. Jordanische Luftabwehrkräfte zerstörten nach offiziellen Angaben fünf Flugkörper. CENTCOM erklärte, die iranischen Raketen seien vollständig abgefangen worden.

Teheran dürfte gehofft haben, mit einem begrenzten Angriff Stärke zu zeigen, ohne eine massive Antwort auszulösen. Dieses Kalkül ging nicht auf. Ballistische Raketen sind keine symbolischen Warnschüsse. Sie tragen schwere Sprengköpfe, fliegen mit hoher Geschwindigkeit und lassen den Angegriffenen nur wenige Minuten zur Reaktion. Wenn sie einen Militärstützpunkt treffen, auf dem sich amerikanische Soldaten befinden, können sie innerhalb von Sekunden viele Menschen töten.

Dass diesmal niemand ums Leben kam, verändert deshalb nicht die Verantwortung. Das Regime schoss auf US-Truppen. Die Vereinigten Staaten griffen anschließend die militärischen Systeme an, mit denen solche Angriffe vorbereitet und ausgeführt werden.

Die amerikanische Operation war damit mehr als eine schnelle Vergeltung. Washington wollte offenbar verhindern, dass Iran nach einigen Stunden einfach zur Tagesordnung übergeht, neue Raketen aufstellt und den nächsten Angriff vorbereitet. Wer nur ein einzelnes Abschussgerät zerstört, trifft einen Teil des Problems. Wer zugleich Kommandozentren, Drohnenstellungen, Küstenüberwachung und maritime Fähigkeiten angreift, schwächt das gesamte Gefüge, das weitere Angriffe möglich macht.

Iranische Medien berichteten, auf Qeschm sei ein Wohngebiet getroffen worden. Später war von mehreren Toten und Verletzten die Rede. Diese Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig bestätigen. Die Vereinigten Staaten erklärten, ausschließlich militärische Ziele der Revolutionsgarden angegriffen zu haben. Ob Trümmer oder ein fehlgeleitetes Geschoss zivile Gebäude trafen oder ob militärische Einrichtungen in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern lagen, blieb zunächst ungeklärt.

Mögliche zivile Opfer müssen untersucht werden. Sie dürfen weder verschwiegen noch vorschnell als PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen abgetan werden. Ebenso wenig darf jedoch vergessen werden, wodurch die Angriffswelle ausgelöst wurde. Iran hatte zuvor versucht, amerikanische Soldaten mit ballistischen Raketen zu treffen.

Washington greift Irans Erpressungsinstrumente an

Besondere Bedeutung besitzen die amerikanischen Angriffe auf maritime Einrichtungen und Küstenstellungen. Iran versucht seit Beginn des Krieges, seine militärischen Verluste durch wirtschaftlichen Druck auszugleichen. Die Revolutionsgarden bedrohen Tanker, greifen Handelsschiffe an und behandeln die Straße von Hormus zunehmend wie ein Gewässer, über dessen Nutzung allein Teheran entscheiden könne.

Am Vortag hatte Iran erklärt, mehrere Tanker gestoppt oder angegriffen zu haben, weil sie angeblich eine nicht genehmigte Route benutzt hätten. Schon diese Begründung zeigt, worum es dem Regime geht. Teheran will sich das Recht nehmen, internationalen Schiffen vorzuschreiben, welche Wege sie durch eine der wichtigsten Handelsstraßen der Welt benutzen dürfen.

Die USA haben nun genau die militärischen Fähigkeiten angegriffen, die diesen Anspruch absichern sollen: Küstenradare, Überwachungsanlagen, Kommandoeinrichtungen, Drohnensysteme und maritime Einheiten. CENTCOM erklärte, die Operation solle die Bedrohung für amerikanische Streitkräfte, die internationale Schifffahrt und die Nachbarstaaten am Golf verringern.

Für IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen ist diese Entwicklung von unmittelbarer Bedeutung. Jerusalem warnt seit Jahren davor, dass das iranische Regime militärische Zurückhaltung nicht als Chance für Frieden versteht, sondern als Gelegenheit, seine Kräfte neu zu ordnen. Nach jeder Pause werden Raketen verlegt, Drohnen ersetzt und verbündete Terrororganisationen neu versorgt. Solange die dafür notwendigen Strukturen bestehen bleiben, bleibt auch die Gefahr bestehen.

Die jüngste amerikanische Angriffswelle folgt deshalb einem anderen Grundsatz. Nicht nur die abgefeuerte Rakete wird beantwortet. Getroffen werden auch die Kommandeure, Anlagen und Überwachungssysteme, die hinter ihr stehen. Das ist kein Selbstzweck. Es ist der Versuch, den nächsten Angriff schwieriger, riskanter und für das Regime teurer zu machen.

Wie groß der militärische Schaden tatsächlich ist, lässt sich noch nicht abschließend beurteilen. Die Angabe, die Operation sei doppelt so umfangreich wie die vorherige Bombardierung gewesen, stammt von einem anonymen amerikanischen Regierungsvertreter. CENTCOM bestätigte zwar die große Zahl der angegriffenen Ziele, veröffentlichte jedoch zunächst keine detaillierte Schadensbilanz.

Die politische Wirkung ist dennoch deutlich. Iran feuerte Raketen auf amerikanische Soldaten und erreichte sein Ziel nicht. Wenige Stunden später wurden an zahlreichen Orten gleichzeitig Einrichtungen der Revolutionsgarden angegriffen. Das Regime wollte Stärke demonstrieren. Stattdessen brachte es weitere Teile seiner militärischen Infrastruktur ins Visier.

US-Präsident Donald Trump hatte nach dem iranischen Raketenangriff eine harte Reaktion angekündigt. In der Nacht folgten seinen Worten die Bomben. Die Botschaft an Teheran ist unmissverständlich: Wer amerikanische Soldaten angreift, kann nicht darauf vertrauen, dass Washington sich mit einer begrenzten symbolischen Antwort begnügt.

Iran könnte eine weitere Ausweitung des Krieges verhindern. Das Regime müsste seine Raketenangriffe einstellen, die Bedrohung der Schifffahrt beenden und seine bewaffneten Verbündeten in der Region zurückrufen. Solange es stattdessen versucht, mit Raketen, Drohnen und Angriffen auf Handelswege politische Zugeständnisse zu erzwingen, wird der Preis weiter steigen.

Nicht die amerikanische Antwort hat diese Nacht ausgelöst. Es war die Entscheidung Teherans, erneut auf amerikanische Soldaten zu schießen.



Autor: Redaktion

Artikel veröffentlicht am: Donnerstag, 30. Juli 2026

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