UN Funktionärin Albanese beklagt Angriffe während europäische Staaten offen ihren Rücktritt fordern
Mehrere europäische Regierungen stellen die Glaubwürdigkeit der UN Beauftragten infrage. Israel wirft ihr antisemitische Narrative und schweren Missbrauch ihres Mandats vor.

Francesca Albanese steht international unter massivem Druck. Die italienische Juristin, die als Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die palästinensischen Gebiete tätig ist, sieht sich inzwischen nicht nur Kritik aus Israel ausgesetzt, sondern auch aus den wichtigsten europäischen Staaten. Deutschland, Frankreich und Italien gehören zu den Ländern, die offen ihre Ablösung fordern. Aus israelischer Sicht ist dieser Schritt überfällig, weil Albanese seit Jahren Positionen vertritt, die in Jerusalem als einseitig und ideologisch motiviert wahrgenommen werden und die Glaubwürdigkeit der Vereinten Nationen beschädigen.
Albanese selbst reagierte mit scharfen Vorwürfen. Sie sprach von einer toxischen Kampagne gegen ihre Person und erklärte, die Angriffe hätten ihr Privatleben und ihre Familie schwer belastet. Ihre Aussagen zeigen, wie sehr sich der Konflikt inzwischen personalisiert hat. Doch im Kern geht es nicht um persönliche Empfindungen, sondern um die Frage, ob eine UN Funktionärin ihre Position genutzt hat, um politische Narrative zu verbreiten, die Israel delegitimieren.
Israel hat diesen Vorwurf offiziell vor den Vereinten Nationen erhoben. In einem Schreiben an den Präsidenten des UN Menschenrechtsrats erklärte die israelische Vertretung in Genf, Albanese habe wiederholt gegen den Verhaltenskodex der Vereinten Nationen verstoßen. Besonders schwer wiegt der Vorwurf, sie habe antisemitische Stereotype verbreitet. Solche Anschuldigungen sind in internationalen Institutionen von enormer Bedeutung, weil sie die grundlegende Integrität eines Mandats infrage stellen.
Auch Frankreich äußerte ungewöhnlich deutliche Kritik. Die französische Vertretung erklärte vor dem Menschenrechtsrat, dass Personen mit einem UN Mandat verpflichtet seien, Zurückhaltung und Neutralität zu wahren. Diese Worte waren diplomatisch formuliert, doch ihre Bedeutung war eindeutig. Sie richteten sich gegen Albanese und ihre öffentlichen Aussagen über Israel.
Parallel dazu haben die Vereinigten Staaten bereits konkrete Maßnahmen ergriffen. Die Regierung von Präsident Donald Trump verhängte Sanktionen gegen Albanese und begründete dies mit dem Vorwurf, sie habe versucht, internationale Strafverfahren gegen Israel und amerikanische Verantwortliche voranzutreiben. Washington wertete dieses Verhalten als illegitim und als Missbrauch ihrer Position.
Albanese weist diese Vorwürfe zurück und stellt sich selbst als Ziel einer politischen Kampagne dar. Sie argumentiert, die Kritik solle internationale Mechanismen schwächen, die angeblich der Rechenschaftspflicht dienen. Diese Darstellung steht jedoch im direkten Widerspruch zur Position Israels und seiner Verbündeten, die ihre Aktivitäten als politisch motiviert betrachten.
Für Israel ist dieser Konflikt Teil eines größeren Problems innerhalb der Vereinten Nationen. Seit Jahrzehnten sieht sich der jüdische Staat einer unverhältnismäßigen Zahl von Resolutionen und Untersuchungen ausgesetzt. Viele Israelis haben den Eindruck, dass internationale Institutionen ihre ursprüngliche Neutralität verloren haben und stattdessen zu politischen Instrumenten geworden sind.
Der Fall Albanese verstärkt diese Wahrnehmung erheblich. Wenn selbst wichtige europäische Staaten ihre Ablösung fordern, zeigt dies, wie ernst die Lage ist. Es geht nicht mehr nur um Meinungsverschiedenheiten, sondern um die grundlegende Glaubwürdigkeit internationaler Institutionen.
Für Israel ist die Frage deshalb größer als eine einzelne Personalie. Es geht darum, ob die internationale Gemeinschaft bereit ist, gegen einseitige Positionen vorzugehen, oder ob solche Positionen weiterhin unter dem Schutz internationaler Organisationen verbreitet werden können.
Die Entscheidung über Albaneses Zukunft wird deshalb weitreichende Folgen haben. Sie wird zeigen, ob die Vereinten Nationen in der Lage sind, ihre eigene Neutralität zu verteidigen oder ob politische Aktivisten weiterhin unter ihrem Namen auftreten können.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By FotografÃa oficial de la Presidencia de Colombia - https://www.flickr.com/photos/197399771@N06/54658333532/, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=170214551
Artikel veröffentlicht am: Freitag, 27. Februar 2026