Bankangestellte in Tel Aviv niedergestochen: Polizei geht von krimineller Tat aus
Eine 45-jährige Mitarbeiterin der Mizrahi-Tefahot-Bank wurde in Tel Aviv niedergestochen und mittelschwer verletzt. Die Polizei nahm einen 67-jährigen Verdächtigen fest und schließt ein terroristisches Motiv derzeit aus.

Bildnachweis: MoserB
Eine Mitarbeiterin der Mizrahi-Tefahot-Bank ist am Mittwochmorgen in Tel Aviv bei einem Messerangriff mittelschwer verletzt worden. Nach Angaben der israelischen Polizei wurde ein 67-jähriger Mann noch am Tatort festgenommen.
Der Angriff ereignete sich in der Salma Street im Süden Tel Avivs. Polizisten trafen nach eigenen Angaben kurz nach dem Vorfall ein, nahmen den Verdächtigen fest und stellten das mutmaßlich verwendete Messer sicher.
Das 45-jährige Opfer wurde von Rettungskräften von Magen David Adom medizinisch versorgt und anschließend in das Wolfson Medical Center im benachbarten Holon gebracht. Ihr Zustand wurde als mittelschwer beschrieben.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand handelt es sich ausdrücklich nicht um einen Terroranschlag. Die Polizei ordnet den Angriff als kriminelle Tat ein. Angaben zu einem möglichen Motiv oder dazu, in welcher Beziehung der Verdächtige zu der Bank beziehungsweise der verletzten Mitarbeiterin stand, wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Der Mann wurde nach seiner Festnahme zur weiteren Vernehmung gebracht. Weitere Einzelheiten zum Hintergrund des Angriffs sind bislang nicht bekannt.
Gerade wegen der angespannten Sicherheitslage in IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen ist die Einordnung der Polizei von Bedeutung. Messerangriffe werden zunächst häufig auch auf einen möglichen terroristischen Hintergrund überprüft. In diesem Fall teilten die Ermittler jedoch bereits mit, dass sie von einem kriminellen Motiv ausgehen.
Autor: Redaktion
Artikel veröffentlicht am: Mittwoch, 26. August 2026