USA schicken Verhandlungsteam nach Pakistan, Iran signalisiert Bereitschaft zur Uran-Abgabe


Nach der Waffenruhe beginnt die nächste Phase: direkte Gespräche sollen den Konflikt dauerhaft beenden. Washington spricht von Fortschritten Teheran deutet erstmals Bewegung beim sensibelsten Punkt an.

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Nach der Verkündung der Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hat das Weiße Haus konkrete nächste Schritte angekündigt. Regierungssprecherin Karoline Leavitt erklärte in Washington, dass Präsident Donald Trump ein hochrangiges Verhandlungsteam nach Pakistan entsenden wird.

Die Gespräche sollen bereits am Samstag beginnen. Angeführt wird die Delegation vom amerikanischen Vizepräsidenten JD Vance. Ebenfalls beteiligt sind der Sondergesandte Steve Witkoff sowie Jared Kushner.

Ziel der Gespräche ist es, die in der Waffenruhe vereinbarten Punkte weiter auszuarbeiten und eine dauerhafte Regelung zu erreichen. Die Treffen sollen in Pakistan stattfinden, das bereits zuvor eine zentrale Rolle bei der Vermittlung gespielt hat.

Besonders bemerkenswert ist eine weitere Aussage aus Washington. Nach Angaben der Sprecherin hat der Iran signalisiert, bereit zu sein, seinen Bestand an angereichertem Uran zu übergeben. Dieser Punkt gilt als einer der zentralen Streitpunkte in dem Konflikt.

Die Entwicklung deutet darauf hin, dass beide Seiten die aktuelle Waffenruhe nutzen wollen, um über eine längerfristige Lösung zu verhandeln. Ob aus diesen Gesprächen tatsächlich ein verbindliches Abkommen entsteht, bleibt offen und hängt von den kommenden Verhandlungen ab.



Autor: Redaktion
Bild Quelle: By The White House - https://www.flickr.com/photos/202101414@N05/54421969651/, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=163025058

Artikel veröffentlicht am: Donnerstag, 9. April 2026

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