US-Verteidigungsminister: Krieg gegen Iran beginnt erst „Teheran wird kapitulieren“


Die Vereinigten Staaten verschärfen ihre Rhetorik im Krieg gegen das iranische Regime. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärt offen, dass die militärische Kampagne erst am Anfang stehe und Iran am Ende keine Wahl haben werde als zu kapitulieren.

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Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth hat angekündigt, dass die militärische Kampagne der Vereinigten Staaten gegen das iranische Regime noch lange nicht abgeschlossen sei. In einem Interview erklärte er, die Operationen gegen Iran stünden erst am Anfang und würden so lange fortgesetzt, bis Teheran militärisch nicht mehr handlungsfähig sei.

Die amerikanische Operation trägt den Namen „Epic Fury“. Parallel dazu führt Israel seine eigene Kampagne „Roaring Lion“ durch. Nach Angaben Hegseths ergänzen sich beide Operationen militärisch und strategisch.

Der Minister machte deutlich, dass die militärische Lage für Iran bereits jetzt dramatisch sei. Besonders hart getroffen sei die iranische Marine. Nach seiner Einschätzung existiere sie praktisch nicht mehr als funktionierende Streitmacht.

Die Fähigkeit des iranischen Regimes, militärische Macht auf See auszuüben, sei dadurch massiv eingeschränkt worden. Diese Fähigkeit werde nach seiner Einschätzung in den kommenden Wochen weiter schwinden.

Hegseth betonte zugleich die militärische Überlegenheit der amerikanischen und israelischen Streitkräfte. Die Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten und Israels seien zusammen die zwei stärksten Luftwaffen der Welt.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Verteidigungsminister erklärt, dass die Vereinigten Staaten und Israel kurz davor stünden, die vollständige Kontrolle über den iranischen Luftraum zu erlangen. Auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte diese Einschätzung öffentlich bestätigt.

Im Interview wurde Hegseth gefragt, ob die amerikanische Militäraktion auf Initiative Israels zustande gekommen sei oder ob Washington selbst den Ausschlag gegeben habe. Der Minister wies diese Darstellung zurück.

Die Entscheidung über militärische Schritte liege letztlich immer bei den Vereinigten Staaten selbst. Washington habe jederzeit kontrolliert, ob und wann militärische Maßnahmen eingeleitet werden.

Das Ziel sei es gewesen, amerikanische Interessen zu schützen und amerikanische Bürger zu verteidigen. Diskussionen darüber, wer den Krieg ausgelöst habe, bezeichnete Hegseth als akademisch und wenig relevant.

Er begründete die militärische Konfrontation mit der jahrzehntelangen Feindschaft zwischen dem iranischen Regime und den Vereinigten Staaten. Nach seiner Darstellung habe Teheran über fast fünf Jahrzehnte hinweg amerikanische Interessen angegriffen und gleichzeitig seine nuklearen Ambitionen weiterverfolgt.

Im Juni 2025 hatten Israel und die Vereinigten Staaten bereits massive Luftangriffe gegen iranische Einrichtungen durchgeführt, die mit dem Atomprogramm des Regimes in Verbindung standen. Nach Einschätzung Washingtons wurde das iranische Atomprogramm damals schwer beschädigt.

Hegseth erklärte, Iran hätte nach diesen Angriffen den Weg der Verhandlungen wählen können. Stattdessen habe das Regime seine Konfrontationspolitik fortgesetzt.

Die Vereinigten Staaten seien deshalb entschlossen, sicherzustellen, dass Iran niemals eine nukleare Waffe entwickeln könne.

Auf die Frage nach möglichen weiteren militärischen Optionen gegen Iran gab der Verteidigungsminister keine konkreten Details preis. Militärische Grenzen oder operative Pläne würden grundsätzlich nicht öffentlich diskutiert.

Die Vereinigten Staaten seien bereit, so weit zu gehen wie nötig, um den Krieg zu gewinnen. Ziel sei es, den Gegner militärisch vollständig zu besiegen.

Hegseth formulierte das Ziel der Operation ungewöhnlich offen. Der Krieg solle Iran in eine Lage bringen, in der das Regime keine Möglichkeit mehr habe weiterzukämpfen.

Ob es am Ende eine formelle Kapitulation gebe, sei Sache der iranischen Führung. Entscheidend sei, dass Teheran keine militärische Option mehr habe.

Er bestätigte außerdem die Haltung von Präsident Donald Trump, wonach es nur eine mögliche Vereinbarung mit Iran gebe: eine bedingungslose Kapitulation.

Nach Einschätzung des Ministers hat die amerikanische Operation bislang noch nicht einmal ihre volle Intensität erreicht. Die groß angelegte Phase der Operation „Epic Fury“ stehe erst noch bevor.

Die Vereinigten Staaten überwachten gleichzeitig alle internationalen Aktivitäten rund um den Krieg sehr genau. Hegseth erklärte, Washington beobachte genau, welche Staaten mit Iran kommunizieren und welche Informationen möglicherweise weitergegeben würden.

Berichte über eine mögliche Unterstützung Irans durch Russland würden deshalb aufmerksam analysiert. Amerikanische Geheimdienste hätten einen sehr genauen Überblick über Kontakte und Informationsflüsse.

Der Minister betonte zugleich, dass die Vereinigten Staaten versuchen würden, Opfer möglichst zu vermeiden. Dennoch sei ein Krieg niemals ohne Verluste zu führen.

Solche Ereignisse würden jedoch nicht den politischen Willen der Vereinigten Staaten schwächen, sondern im Gegenteil die Entschlossenheit verstärken, den Konflikt zu Ende zu führen.

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Autor: Redaktion
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Artikel veröffentlicht am: Montag, 9. März 2026

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