Indien verurteilt Vergewaltiger einer Israelin zum Tode


Ein brutales Verbrechen gegen eine israelische Touristin erschütterte Indien und führte zu einem historischen Urteil. Das Gericht verhängte die härteste mögliche Strafe und setzte damit ein klares Zeichen gegen Gewalt.

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Ein indisches Gericht hat drei Männer zum Tode verurteilt, nachdem sie eine israelische Touristin vergewaltigt und einen Mann ermordet hatten. Die Tat, die sich im März 2025 im Bundesstaat Karnataka ereignete, gehört zu den erschütterndsten Gewaltverbrechen gegen ausländische Besucher der letzten Jahre und löste sowohl in Indien als auch in Israel Entsetzen aus.

Die Gruppe, die angegriffen wurde, bestand aus mehreren internationalen Reisenden, darunter eine junge Frau aus Israel, ein amerikanischer Tourist sowie indische Staatsbürger. Sie waren gemeinsam mit einer lokalen Gastgeberin unterwegs, um die Umgebung zu erkunden. Was als gewöhnlicher Ausflug begann, verwandelte sich innerhalb weniger Minuten in einen Albtraum. Die drei Täter näherten sich der Gruppe unter einem Vorwand und griffen sie plötzlich an.

Sie überwältigten die Männer und stießen sie in einen nahegelegenen Kanal. Während die Opfer verzweifelt versuchten, sich zu retten, begannen die Täter, die Frauen zu vergewaltigen. Um zu verhindern, dass die Männer entkommen, warfen sie Steine auf sie. Einer der Männer starb, nachdem er sich nicht mehr aus dem Wasser befreien konnte. Die Brutalität der Tat zeigt eine erschreckende Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben der Opfer.

Das Gericht befand die Männer des Mordes, der Vergewaltigung, des Raubes und weiterer schwerer Verbrechen für schuldig. Für den Mord verhängte es die Todesstrafe. Zusätzlich ordnete es für die Vergewaltigung eine Haftstrafe bis zum letzten Atemzug an. Diese Formulierung unterstreicht die Entschlossenheit des Gerichts, ein deutliches Zeichen zu setzen. Es sollte kein Zweifel daran bestehen, dass solche Verbrechen die schwerstmöglichen Konsequenzen nach sich ziehen.

Für Israel hat dieser Fall eine besondere Bedeutung. Israelis reisen jedes Jahr in großer Zahl nach Indien, ein Land, das für viele junge Menschen nach dem Militärdienst ein wichtiges Reiseziel ist. Die Vorstellung, dass eine israelische Touristin dort Opfer einer solchen Gewalt werden konnte, erschütterte viele Familien. Der Fall erinnert daran, dass israelische Staatsbürger selbst in weit entfernten Ländern zur Zielscheibe von Gewalt werden können.

Gleichzeitig zeigt das Urteil, dass die indische Justiz bereit ist, entschlossen zu handeln. Die Verurteilung sendet eine klare Botschaft, dass Gewalt gegen Frauen und Touristen nicht toleriert wird. Für die Überlebenden kann kein Urteil das erlittene Leid ungeschehen machen. Doch die Entscheidung des Gerichts gibt ihnen zumindest die Gewissheit, dass ihre Täter zur Verantwortung gezogen wurden.



Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Muhammad Mahdi Karim, Augustus Binu - Own work, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9679132

Artikel veröffentlicht am: Freitag, 20. Februar 2026

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