Israel startet nächste Kriegsphase gegen Iran und tötet Hisbollah-Kommandeur


Die israelische Armee erklärt, dass nach der Zerstörung großer Teile der iranischen Luftabwehr eine neue Phase der Operation beginnt. Parallel meldet das Militär die Tötung eines zentralen Hisbollah-Kommandeurs im Libanon.

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Der Krieg gegen Iran erreicht eine neue militärische Phase. Der israelische Generalstabschef Eyal Zamir erklärte in einer Ansprache, dass die israelischen Streitkräfte nach der weitgehenden Ausschaltung der iranischen Luftverteidigung nun zu einer intensiveren Phase der Angriffe übergehen. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten des iranischen Regimes weiter zu schwächen und dessen strategische Handlungsfähigkeit massiv einzuschränken.

Nach Angaben der israelischen Armee wurden seit Beginn der Operation große Teile der iranischen Luftabwehr zerstört. Rund achtzig Prozent der bekannten Luftverteidigungssysteme Irans seien bereits außer Gefecht gesetzt worden. Auch bei den Raketenstreitkräften habe die Operation erhebliche Wirkung gezeigt. Mehr als sechzig Prozent der bekannten Startanlagen für ballistische Raketen seien zerstört worden.

Diese Zahlen zeigen, wie stark die militärische Infrastruktur des Regimes innerhalb weniger Tage getroffen wurde. Zamir erklärte, dass die israelische Luftwaffe bereits in den ersten vierundzwanzig Stunden der Operation den Weg für Angriffe tief im iranischen Staatsgebiet geöffnet habe. Die Lufthoheit ermögliche es nun, weitere Ziele des Regimes präzise anzugreifen.

Der Generalstabschef betonte, dass Israel über zusätzliche militärische Optionen verfüge, deren Details aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich gemacht würden. Die Operation werde weitergeführt, bis die Bedrohung durch Iran entscheidend geschwächt sei.

Nach Darstellung der israelischen Führung handelt es sich bei der aktuellen militärischen Kampagne um eine strategische Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und Israel. Beide Länder hätten gemeinsam die Kontrolle über den Luftraum über Iran erlangt. Zamir sprach von einer historischen Kooperation zweier militärischer Mächte, die gemeinsam gegen den weltweit wichtigsten staatlichen Unterstützer von Terrororganisationen vorgehen.

Aus israelischer Sicht war die Operation notwendig geworden, weil Iran kurz davor gestanden habe, eine militärische Schwelle zu erreichen, die zukünftige Angriffe erheblich erschwert hätte. Hätte man länger gewartet, wäre das Risiko für Israel deutlich gestiegen.

Während sich die militärischen Operationen gegen Iran intensivieren, bleibt auch die Lage an der Nordgrenze Israels angespannt. Zamir bestätigte, dass israelische Streitkräfte in der vergangenen Nacht einen wichtigen Kommandeur der Hisbollah getötet haben. Der Mann führte eine zentrale Einheit der Organisation, die für Raketenangriffe verantwortlich war und sowohl israelische Zivilisten als auch Soldaten ins Visier genommen hatte.

Nach israelischen Angaben spielte diese Einheit eine bedeutende Rolle bei Angriffen auf israelische Städte und militärische Stellungen. Die Tötung ihres Kommandeurs wird in Jerusalem als wichtiger Schlag gegen die militärischen Fähigkeiten der Hisbollah betrachtet.

Der Generalstabschef erklärte, dass die Hisbollah mit ihrem Eingreifen in den Krieg einen schweren strategischen Fehler begangen habe. Die Organisation habe sich bewusst entschieden, an der Seite Irans in den Konflikt einzutreten, obwohl dies den Interessen des Libanon schade.

Israel werde weiterhin militärisch handeln, um die Sicherheit der Bevölkerung im Norden des Landes zu gewährleisten. Ziel sei es, die Bedrohung durch die Hisbollah dauerhaft zu beseitigen.

Die israelische Armee betont, dass sie keine neue militärische Realität akzeptieren werde, in der Terrororganisationen entlang der Grenze weiterhin Raketen auf israelische Städte abfeuern können. Deshalb werde man die militärische Infrastruktur der Hisbollah weiter angreifen und alles unternehmen, um die Organisation zu entwaffnen.

Der Krieg gegen Iran und seine regionalen Stellvertreter hat damit eine neue Intensität erreicht. Während die Angriffe auf iranische militärische Infrastruktur weitergehen, bleibt auch die Front im Libanon aktiv.

Für Israel steht dabei ein strategisches Ziel im Mittelpunkt: die militärischen Fähigkeiten Irans und seiner Verbündeten so weit zu schwächen, dass sie keine unmittelbare Bedrohung für den Staat Israel mehr darstellen können.

Thematische Einordnung


Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF

Artikel veröffentlicht am: Donnerstag, 5. März 2026

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