Iran Kampfflugzeug stürzt bei Übung ab marode Luftwaffe verliert weiteren Piloten
Ein weiterer Absturz legt die Schwächen der iranischen Luftwaffe offen. Während das Regime Stärke demonstriert, sterben seine Piloten in veralteten Maschinen.

Der Vorfall zeigt die Realität hinter den Drohungen gegen Israel. Vieles, was Teheran als militärische Macht präsentiert, stammt aus einer anderen Zeit.
Ein Kampfflugzeug der iranischen Luftwaffe ist während einer nächtlichen Trainingsmission in der Provinz Hamadan abgestürzt. Der Pilot, Hauptmann Mehdi Firouzmand, kam dabei ums Leben, während ein zweiter Besatzungsangehöriger überlebte. Offizielle Stellen bestätigten den Vorfall und erklärten, die Ursache werde untersucht. Doch unabhängig von der konkreten technischen Erklärung steht der Absturz für ein tieferes Problem, das den iranischen Streitkräften seit Jahren anhaftet.
Die iranische Luftwaffe gehört zu den sichtbarsten Symbolen militärischer Schwäche des Regimes. Ein Großteil ihrer Flugzeuge stammt noch aus der Zeit des Schahs vor der Revolution von 1979. Maschinen wie die amerikanischen Phantom Jets oder andere Modelle sind heute mehr als ein halbes Jahrhundert alt. Während moderne Luftstreitkräfte auf neue Technologien setzen, fliegen iranische Piloten oft Flugzeuge, die weltweit längst ausgemustert wurden. Ersatzteile sind schwer zu beschaffen, Wartung ist kompliziert, und jede Trainingsmission birgt ein Risiko, das in modernen Armeen längst minimiert wurde.
Der Absturz in Nowbaran ist deshalb kein isolierter Vorfall, sondern Teil eines Musters. Immer wieder verliert der Iran Flugzeuge bei Übungen oder Routineeinsätzen. Diese Zwischenfälle werden im Inland oft heruntergespielt, doch sie zeigen eine Realität, die nicht zu den Drohungen passt, die das Regime regelmäßig gegen Israel und den Westen richtet.
Für Israel ist diese Realität bekannt. Die größte Bedrohung aus dem Iran kommt nicht von seiner Luftwaffe, sondern von seinen Raketenprogrammen und seinen Terror Stellvertretern in der Region. Die klassische Luftstreitkraft hingegen bleibt in vielen Bereichen technisch zurück. Das bedeutet nicht, dass der Iran ungefährlich ist. Doch es zeigt, dass seine militärische Stärke oft anders aussieht als seine Propaganda.
Der Tod des Piloten ist dabei auch ein menschliches Symbol für ein System, das seine eigenen Soldaten in veraltete Maschinen schickt, während es gleichzeitig versucht, seine Macht nach außen zu demonstrieren. Während Teheran neue Konflikte riskiert, kämpfen seine Streitkräfte mit den Folgen jahrzehntelanger Isolation und technischer Rückständigkeit.
Dieser Absturz macht sichtbar, was sonst hinter militärischen Paraden verborgen bleibt. Die iranische Luftwaffe ist weit entfernt von der Stärke, die das Regime der Welt zeigen will.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Shahram Sharifi - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24278452
Artikel veröffentlicht am: Samstag, 21. Februar 2026