Iranische Raketen treffen Zentrum und Süden Israels – Verletzter in Bnei Brak


Sirenen reißen Millionen Menschen in der Nacht aus dem Schlaf. Einschläge in mehreren Städten verursachen Schäden, ein Mann wird verletzt, Einsatzkräfte sichern zahlreiche Orte.

Iran hat in der Nacht erneut Raketen auf IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen abgefeuert und damit weite Teile des Landes unter Beschuss gesetzt. Zunächst wurden Sirenen im Süden ausgelöst, später auch im Zentrum und in SamariaJudäa und Samaria: Israels historisches Kernland im politischen StreitJudäa und Samaria bezeichnen historische Landschaften zwischen Jerusalem, dem Jordantal und den zentralen Höhenzügen des Landes Israel. In Israel ist der Begriff gebräuchlich. International wird das Gebiet oft anders bezeichnet und politisch als umstritten eingeordnet.Mehr lesen. Millionen Menschen suchten Schutzräume auf, während mehrere Einschläge gemeldet wurden.

In Bnei Brak wurde ein 45-jähriger Mann durch Glassplitter im Gesicht leicht verletzt. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Sein Zustand wurde als leicht eingestuft.

Gleichzeitig meldeten Einsatzkräfte Schäden in mehreren Städten. In Tel Aviv und Givatayim entstanden Krater auf Straßen sowie weitere Umweltschäden. In Ramat Gan stürzte ein Gebäudeteil ein. In Bnei Brak wurden Fahrzeuge beschädigt und gerieten teilweise in Brand.

Besonders betroffen war auch Rosh HaAyin. Dort verursachte eine Rakete mit Streumunition schwere Schäden an einem Einschlagsort, an dem eine Wohnung Feuer fing. Zusätzlich kam es zu einem großflächigen Stromausfall, nachdem ein Treffer die Infrastruktur beschädigt hatte. Die Behörden gingen davon aus, dass die Versorgung erst in den frühen Morgenstunden wieder vollständig hergestellt werden kann.

Auch in Petah Tikva kam es zu Einschlägen. Einsatzkräfte mussten dort unter anderem ein Kleinkind aus einem betroffenen Bereich retten. Insgesamt wurden Teams zu mindestens sechs Orten entsandt, darunter Petah Tikva, Tel Aviv, Ramat Gan, Givatayim, Rosh HaAyin und Bnei Brak.

Bereits zuvor war ein Einschlag in einem Industriegebiet im Negev gemeldet worden. Nach Angaben der Behörden entstand dort Schaden, jedoch ohne Hinweise auf den Austritt gefährlicher Stoffe.

Die Angriffe zeigen erneut die Breite der Bedrohung. Mehrere Regionen werden gleichzeitig getroffen, während Rettungsdienste parallel an zahlreichen Orten im Einsatz sind. Trotz der Vielzahl an Einschlägen bleibt die Zahl der Verletzten vergleichsweise gering.



Autor: Redaktion

Artikel veröffentlicht am: Samstag, 4. April 2026

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