IDF tötet sieben Hamas-Terroristen, darunter zwei Teilnehmer des 7.-Oktober-Massakers


Der israelische Generalstabschef Eyal Zamir erklärt gleichzeitig, die Hisbollah kämpfe inzwischen um ihr eigenes Überleben. Israels Strategie zielt darauf ab, Iran als Zentrum der Terrorachse weiter zu schwächen.

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Die israelischen Streitkräfte haben im Gazastreifen sieben Hamas-Terroristen getötet, darunter zwei Mitglieder der Nukhba-Einheit, die an dem Massaker vom 7. Oktober beteiligt waren. Nach Angaben des Militärs handelte es sich um bewaffnete Kämpfer, die einen Angriff auf israelische Soldaten vorbereitet hatten.

Die israelische Armee erklärte, die Terrorzelle sei identifiziert worden, während sie sich auf einen Angriff vorbereitete. Daraufhin griff die Luftwaffe die Gruppe an und eliminierte die Kämpfer, um eine unmittelbare Gefahr für israelische Truppen zu verhindern.

Unter den Getöteten befanden sich nach Angaben der Armee Rami Ibrahim Harb und Musab Ziyad Darah. Beide gehörten zur Nukhba-Einheit der Hamas und waren am 7. Oktober 2023 an der Infiltration israelischen Territoriums beteiligt. Nach militärischen Erkenntnissen planten sie erneut Anschläge gegen israelische Soldaten im Gazastreifen.

Ein weiterer getöteter Terrorist war Abd Muhammad Amtsi, der den Volkswiderstandskomitees angehörte. Diese Organisation operiert im Gazastreifen eng unter dem Schutz der Hamas und beteiligt sich regelmäßig an Terrorangriffen gegen Israel. Ebenfalls unter den Eliminieren befand sich der Hamas-Kämpfer Tawfiq Khaldi.

Zamir: Iran ist das Zentrum der Bedrohung

Parallel zu den Operationen im Gazastreifen besuchte Generalstabschef Eyal Zamir das Nordkommando der israelischen Armee. Dort traf er Soldaten im Einsatzgebiet, führte Lagebesprechungen durch und genehmigte operative Pläne für die kommenden Wochen.

Zamir erklärte, dass Iran weiterhin das strategische Zentrum der Bedrohung darstellt. Eine Schwächung des iranischen Regimes werde automatisch auch dessen Stellvertreterorganisationen treffen.

Nach seinen Worten gilt dies besonders für die Hisbollah im Libanon. Diese sei militärisch, finanziell und logistisch stark von Iran abhängig. Jede Beschädigung der militärischen Infrastruktur der iranischen Revolutionsgarden wirke sich deshalb unmittelbar auf die Fähigkeiten der Hisbollah aus.

Der Generalstabschef erklärte, die Auswirkungen dieser Strategie seien bereits spürbar. Die Erschütterungen durch den Druck auf das iranische Regime würden auch die militärischen Fähigkeiten der Hisbollah deutlich beeinträchtigen.

Mehr als 400 Hisbollah-Kämpfer getötet

Im Norden Israels führt die Armee derzeit eine gezielte Bodenoperation im Südlibanon durch. Ziel ist es, Bedrohungen von der Grenze fernzuhalten und langfristige Sicherheit für die Bewohner Nordisraels zu gewährleisten.

Nach Angaben Zamirs wurden in diesem Zusammenhang bereits mehr als 400 Hisbollah-Terroristen getötet, darunter auch mehrere ranghohe Mitglieder der Organisation.

Israelische Truppen sollen den militärischen Druck weiter erhöhen, bis alle operativen Ziele erreicht sind. Gleichzeitig verstärkt die Armee ihre Verteidigungsstellungen entlang der Grenze und verlegt zusätzliche Einheiten in den Norden.

Zamir erklärte, dass sich die Hisbollah inzwischen in einer schwierigen Lage befinde. Nach seinen Worten kämpft die Organisation inzwischen um ihr eigenes Überleben. Der Preis für ihren Eintritt in den Krieg sei bereits hoch und werde weiter steigen.

Luftangriff auf Geheimdienstzentrum in Teheran

Neben den Kämpfen im Gazastreifen und im Libanon setzte Israel seine Angriffe auf militärische Ziele im Iran fort. Die israelische Luftwaffe griff nach Militärangaben ein weiteres Geheimdiensthauptquartier des iranischen Regimes im Zentrum Teherans an.

Das Gebäude diente laut israelischen Angaben als zentrale Einrichtung für die Überwachung der iranischen Bevölkerung und zur Koordinierung der gewaltsamen Unterdrückung von Protesten.

Der Geheimdienst arbeite eng mit den iranischen Revolutionsgarden zusammen und sei an der Planung und Unterstützung von Terroroperationen gegen Israel und jüdische Einrichtungen weltweit beteiligt.

Besonders hervorgehoben wurde, dass sich die Einrichtung in einem Gebäude der staatlichen iranischen Elektrizitätsgesellschaft befand. Israel sieht darin ein wiederkehrendes Muster, bei dem militärische Infrastruktur bewusst in zivilen Einrichtungen untergebracht wird.

Mehrere Fronten eines regionalen Konflikts

Die jüngsten Ereignisse zeigen die Breite des aktuellen Konflikts. Israel führt gleichzeitig Operationen gegen Hamas im Gazastreifen, gegen die Hisbollah im Libanon und gegen militärische Strukturen des iranischen Regimes.

Nach Einschätzung der israelischen Militärführung hängen diese Fronten strategisch eng zusammen. Der Druck auf Iran soll die gesamte Struktur der von Teheran unterstützten Organisationen schwächen.

Israel verfolgt damit das Ziel, die militärischen Fähigkeiten dieser Gruppen langfristig zu reduzieren und die Sicherheit der israelischen Bevölkerung dauerhaft zu stärken.



Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF

Artikel veröffentlicht am: Dienstag, 17. März 2026

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