Iranischer Raketenangriff auf Eilat verletzt Kind schwer und Mann mittelschwer


Mehrere Einschläge erschüttern die israelische Hafenstadt am Roten Meer. Bei dem Angriff wird ein Kind schwer verletzt, während Rettungskräfte nach weiteren Schäden suchen.

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Bei einem iranischen Raketenangriff auf die südlichste Stadt Israels, Eilat, sind am Samstag zwei Menschen verletzt worden. Nach Angaben des Rettungsdienstes wurde ein zwölfjähriger Junge schwer verletzt, ein 39-jähriger Mann erlitt mittelschwere Verletzungen.

Beide wurden von Splittern getroffen, nachdem eine der iranischen Raketen in der Stadt eingeschlagen war. Sanitäter des Rettungsdienstes Magen David Adom behandelten die Verletzten zunächst vor Ort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus der Stadt.

Nach ersten Berichten wurden mindestens drei Einschlagstellen in Eilat registriert. Militär und Rettungskräfte untersuchen derzeit, ob es sich bei den Einschlägen um Teile einer Rakete oder um Submunition aus einem Streusprengkopf handeln könnte.

Videos aus der Stadt zeigen eine der Einschlagstellen sowie Schäden in der Umgebung. Rettungsteams und Soldaten des Heimatschutzkommandos der israelischen Armee sind an mehreren Orten im Einsatz, um die Lage zu beurteilen und Trümmer zu beseitigen.

Mehrere Angriffswellen aus Iran

Der Angriff auf Eilat war Teil einer größeren Raketenoffensive aus Iran. Nach Angaben der israelischen Armee wurden am Samstag mehrere Angriffswellen registriert.

Iran feuerte zunächst Raketen auf Zentralisrael sowie auf den Raum Jerusalem ab. Kurz darauf folgte eine weitere Angriffswelle, die auch den Süden des Landes erreichte.

Die Armee bestätigte, dass Soldaten zu einem Einschlagsort im Süden Israels entsandt wurden, um gemeinsam mit Rettungsdiensten eine Lagebewertung vorzunehmen.

Während bei den Angriffen auf Zentralisrael zunächst keine Verletzten gemeldet wurden, traf der Angriff auf Eilat Wohngebiete der Stadt.

Rettungskräfte sichern Einschlagstellen

Soldaten des Heimatschutzkommandos wurden an mehrere Orte in der Stadt geschickt. Dort unterstützen sie Rettungskräfte bei der Absicherung der Einschlagstellen und der Suche nach möglichen weiteren Gefahren.

Die Einsatzkräfte prüfen außerdem, ob sich noch gefährliche Teile der Raketen im Gebiet befinden könnten.

Die Hafenstadt Eilat liegt weit im Süden Israels am Roten Meer und galt lange als relativ weit entfernt von den meisten Raketenbedrohungen. Der Angriff zeigt jedoch erneut, dass iranische Raketen inzwischen nahezu jeden Teil Israels erreichen können.



Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot

Artikel veröffentlicht am: Samstag, 14. März 2026

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