Israels Armee bereitet Laserwaffen vor die 40 Drohnen pro Minute abschießen können
Die nächste Bedrohung kommt nicht mit Panzern, sondern in Schwärmen aus der Luft. Israels Militär entwickelt Technologien, die das Schlachtfeld grundlegend verändern sollen.

Laser, künstliche Intelligenz und autonome Systeme sollen entscheiden, wer künftig überlebt. Doch die wichtigste Lektion des 7 Oktober hat nichts mit Technik zu tun.
Die nächste große Bewährungsprobe für Israel hat längst begonnen, auch wenn sie noch nicht offiziell erklärt wurde. Während die Feinde des jüdischen Staates immer stärker auf billige Drohnen, autonome Waffen und digitale Angriffe setzen, bereitet sich Israels Armee auf eine völlig neue Form des Krieges vor. Im Zentrum dieser Vorbereitung steht eine Technologie, die noch vor wenigen Jahren wie Science Fiction klang. Laserwaffen, die in der Lage sind, ganze Drohnenschwärme innerhalb von Sekunden zu zerstören.
Nach Einschätzung führender israelischer Militärstrategen könnten moderne Lasersysteme künftig bis zu 40 Drohnen pro Minute abschießen. Diese Fähigkeit ist nicht nur ein technischer Fortschritt. Sie ist eine strategische Notwendigkeit. Denn Organisationen wie die Hisbollah und andere vom Iran unterstützte Gruppen setzen zunehmend auf große Mengen einfacher, billiger Drohnen, um Israels Verteidigung zu überlasten.
Diese Drohnen kosten oft nur einen Bruchteil dessen, was ihre Abwehr kostet. Genau darin liegt die Gefahr. Wenn ein Angreifer für wenige tausend Dollar eine Drohne einsetzen kann, Israel aber hunderttausende Dollar ausgeben muss, um sie abzufangen, entsteht ein gefährliches Ungleichgewicht.
Laser verändern diese Gleichung. Ein einziger Laserstrahl kann Ziele mit minimalen Kosten zerstören und sofort auf das nächste Ziel wechseln. Munition wird nicht mehr benötigt. Solange Energie vorhanden ist, kann das System weiterkämpfen.
Doch Laser sind nur ein Teil einer viel größeren Revolution.
Künstliche Intelligenz wird zur neuen Waffe Israels
Israels Militär steht vor einem grundlegenden Wandel. Die wichtigste Waffe der Zukunft ist nicht mehr der Panzer oder das Flugzeug. Es ist die künstliche Intelligenz.
Künstliche Intelligenz kann riesige Mengen an Informationen in Sekunden analysieren. Sie erkennt Bedrohungen, bevor ein Mensch sie überhaupt wahrnimmt. Sie kann Drohnen steuern, Ziele identifizieren und Entscheidungen vorbereiten.
Das verändert die Geschwindigkeit des Krieges. Wer schneller erkennt und schneller reagiert, gewinnt.
Israel arbeitet deshalb daran, Soldaten mit autonomen Systemen zu vernetzen. Unbemannte Fahrzeuge fahren vor den Truppen und suchen nach Gefahren. Drohnen liefern in Echtzeit Bilder direkt auf die Geräte der Kommandeure. Satelliteninformationen sollen unmittelbar auf dem Schlachtfeld verfügbar sein.
Der Kommandeur der Zukunft sieht nicht nur, was vor ihm liegt. Er sieht das gesamte Schlachtfeld.
Diese Fähigkeit kann Leben retten.
Die schmerzhafte Wahrheit nach dem 7 Oktober
Doch trotz aller Technologie bleibt eine entscheidende Erkenntnis. Technologie allein kann Israel nicht retten.
Der Angriff vom 7 Oktober hat gezeigt, dass der wichtigste Faktor der Mensch bleibt. Entscheidungen, Aufmerksamkeit und Verantwortung können nicht vollständig durch Maschinen ersetzt werden.
Israel investiert deshalb nicht nur in Technologie, sondern auch in die Fähigkeit, diese Technologie richtig zu nutzen.
Die Zukunft des Krieges wird nicht nur durch Maschinen entschieden, sondern durch Menschen, die sie kontrollieren.
Israel hat diese Lektion mit einem hohen Preis gelernt.
Und genau deshalb bereitet sich das Land jetzt auf den nächsten Krieg vor.
Nicht um ihn zu führen.
Sondern um ihn zu überleben.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Spokesperson and Public Relations Division of the Ministry of Defense of Israel, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=177861985
Artikel veröffentlicht am: Samstag, 21. Februar 2026