Israels Luftwaffe zerstört Hisbollah Hauptquartiere in Baalbek und tötet zahlreiche Raketen Terroristen
Israels Kampfjets greifen tief im Libanon an und treffen zentrale Stellungen der Hisbollah. Die Ziele waren direkt an der Vorbereitung neuer Angriffe auf israelische Städte beteiligt.

Die Botschaft aus Jerusalem ist eindeutig. Israel wird nicht warten, bis Raketen starten, sondern handeln, bevor seine Bevölkerung getroffen wird.
In der Nacht zum Freitag hat Israel eine klare und unmissverständliche Entscheidung getroffen. Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe griffen mehrere Hauptquartiere der Terrororganisation Hisbollah in der Region Baalbek im Libanon an. Die angegriffenen Einrichtungen lagen tief im Landesinneren und dienten nach Angaben der israelischen Streitkräfte als operative Zentren für die Planung und Vorbereitung von Raketenangriffen gegen Israel.
Nach israelischen Militärangaben wurden bei dem Angriff zahlreiche Terroristen getötet, darunter Mitglieder der Raketenstreitkräfte der Hisbollah. Diese Einheit ist für den Abschuss von Raketen auf israelisches Gebiet verantwortlich und stellt eine der gefährlichsten Bedrohungen für die israelische Zivilbevölkerung dar. Nach Erkenntnissen Israels arbeiteten die getroffenen Einheiten zuletzt intensiv daran, ihre Einsatzbereitschaft zu erhöhen und konkrete Angriffe vorzubereiten.
Die Wahl des Ziels und der Zeitpunkt des Angriffs sind kein Zufall. Israel steht in einer Phase erhöhter regionaler Spannung, insbesondere im Zusammenhang mit der wachsenden Konfrontation mit dem Iran. Die Hisbollah gilt als wichtigster militärischer Verbündeter Teherans und als dessen verlängerter Arm an Israels Nordgrenze. Jede militärische Eskalation mit dem Iran würde mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Hisbollah einbeziehen.
Israel handelt aus dieser Perspektive nicht nur gegen eine einzelne Organisation, sondern gegen einen Teil eines größeren Bedrohungssystems. Die Raketenarsenale der Hisbollah umfassen nach israelischen Schätzungen zehntausende Geschosse, die auf israelische Städte gerichtet sind. Diese Waffen sind nicht abstrakt. Sie sind real, einsatzbereit und jederzeit nutzbar.
Besonders schwer wiegt aus israelischer Sicht die Tatsache, dass die Hisbollah ihre militärischen Einrichtungen bewusst in zivilen Gebieten platziert. Diese Strategie zwingt Israel in eine schwierige Lage. Einerseits muss es seine Bevölkerung schützen, andererseits nutzt die Terrororganisation die eigene Zivilbevölkerung als Schutzschild.
Israel betont, dass genau diese Praxis ein zentraler Bestandteil der Hisbollah Strategie ist. Militärische Infrastruktur wird gezielt in Wohngebieten aufgebaut, um Angriffe politisch und moralisch zu erschweren. Für Israel bleibt dennoch keine Alternative. Die Verteidigung der eigenen Bevölkerung hat oberste Priorität.
Die aktuellen Angriffe sind Teil einer breiteren militärischen Strategie. Israel bereitet sich auf die Möglichkeit eines größeren regionalen Konflikts vor. Die Führung in Jerusalem weiß, dass im Fall einer direkten Konfrontation mit dem Iran die Hisbollah sofort aktiv werden könnte.
Deshalb verfolgt Israel eine klare Doktrin. Bedrohungen sollen nicht erst bekämpft werden, wenn sie zuschlagen, sondern bereits dann, wenn sie entstehen.
Diese Strategie ist das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung. Israel hat gelernt, dass Zögern einen hohen Preis haben kann. Jeder verhinderte Raketenstart bedeutet möglicherweise gerettete Leben.
Die Angriffe in Baalbek senden daher eine klare Botschaft. Israel beobachtet seine Feinde genau. Und Israel ist bereit zu handeln.
Für die Menschen in Israel bedeutet diese Realität, dass ihre Sicherheit nicht selbstverständlich ist. Sie muss jeden Tag neu verteidigt werden.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Major Ofer, Israeli Air Force רס"ן עופר, חיל האוויר הישראלי - Israeli Air Force, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=55093318
Artikel veröffentlicht am: Samstag, 21. Februar 2026