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IDF tötet Terroristen nahe Gaza und greift Hisbollah Ziele im Südlibanon an


Ein bewaffneter Eindringling, ein fragiler Waffenstillstand und gezielte Militärschläge an zwei Fronten. Israels Armee reagiert auf unmittelbare Bedrohungen und macht deutlich, dass sie keine Verletzungen ihrer Sicherheitslinien duldet.

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Die israelischen Streitkräfte haben einen Terroristen getötet, der versuchte, die sogenannte Yellow Line zu überschreiten und sich israelischen Soldaten im Süden des Gazastreifens zu nähern. Nach Angaben der Israel Defense Forces wurde der Mann identifiziert, als er sich gezielt auf die Truppen zubewegte. Um die unmittelbare Gefahr auszuschalten, eröffneten die Soldaten das Feuer und töteten den Angreifer.

Aus israelischer Sicht handelt es sich um einen klaren Verteidigungsfall. Die Yellow Line gilt als operative Sicherheitsgrenze. Jeder bewaffnete Annäherungsversuch wird als konkrete Bedrohung für Soldaten und Zivilisten gewertet. Die Armee betonte, dass das Vorgehen notwendig gewesen sei, um einen möglichen Anschlag zu verhindern.

Angriffe im Libanon wegen Waffenstillstandsverstößen

Parallel zu dem Vorfall im Gazaraum griff die israelische Luftwaffe mehrere Ziele im Südlibanon an. Nach Angaben des Militärs handelte es sich um Infrastruktur der Hisbollah, darunter ein Ausbildungslager der Radwan Einheit sowie Gebäude, die zur Lagerung von Waffen genutzt wurden.

Diese Einsätze erfolgten nach israelischer Darstellung als Reaktion auf wiederholte Verstöße gegen bestehende Waffenstillstandsabsprachen zwischen Israel und dem Libanon. Die Radwan Einheit gilt als Eliteverband der Hisbollah und ist speziell für offensive Operationen gegen Israel ausgebildet. In den getroffenen Einrichtungen sollen Schießübungen und weitere militärische Vorbereitungen stattgefunden haben, die nach Einschätzung der IDF direkt auf Angriffe gegen israelische Ziele abzielten.

Die Armee erklärte, dass Ausbildung, Aufrüstung und militärische Verankerung der Hisbollah in Grenznähe eine unmittelbare Gefahr darstellten. Israel werde deshalb weiterhin präventiv handeln, um Risiken für die eigene Bevölkerung und für stationierte Soldaten zu beseitigen.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF

Artikel veröffentlicht am: Samstag, 3. Januar 2026

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