Palästinensischer Aktivist warnt vor „Judaisierung“ Jerusalems – Fakten sprechen eine andere Sprache


Der palästinensische Aktivist Fakhri Abu Diab behauptet, Israel wolle arabische Bewohner aus Jerusalem verdrängen. Doch die Geschichte zeigt: Juden lebten dort lange vor 1948

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Der palästinensische Aktivist Fakhri Abu Diab erhebt schwere Vorwürfe gegen die israelische Regierung. Er spricht von einer „gefährlichen Eskalation“ und behauptet, Israel verfolge einen „systematischen Plan“, um Jerusalem zu „judaizieren“ und arabische Bewohner zu verdrängen.

Laut Abu Diab versuche die israelische Regierung gezielt, jüdische Viertel um arabische Nachbarschaften herum zu etablieren, um „Fakten zu schaffen“. Israel nutze dabei das mangelnde internationale Interesse und die Schwäche der arabischen Staaten aus, um die Kontrolle über Jerusalem zu festigen, so seine Behauptung.

Doch die Geschichte Jerusalems spricht eine andere Sprache. Die Stadt war über Jahrtausende das Zentrum jüdischen Lebens und die Hauptstadt der alten jüdischen Königreiche. Bis zur israelischen Staatsgründung 1948 lebten auch in Ost-Jerusalem Juden, bis sie von Jordanien im Zuge des Unabhängigkeitskrieges vertrieben wurden. Erst nach dem Sechstagekrieg 1967 konnten Juden in ihre Viertel und zu ihren heiligsten Stätten, wie der Kotel (Klagemauer), zurückkehren.

Fakhri Abu Diabs Darstellung ignoriert diese historischen Fakten und stellt eine Narrative auf, die jüdische Präsenz in Jerusalem als illegitim darstellt. Doch die Realität bleibt: Jerusalem ist und bleibt die unteilbare Hauptstadt des jüdischen Staates.



Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild

Artikel veröffentlicht am: Dienstag, 1. April 2025

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