Israel trifft Teheran hart: Geheimdienstchef, Propagandist und Dutzende Ziele zerstört
Während Teheran Durchhalteparolen ausgibt, schlägt Israel tief im Machtzentrum des Regimes zu. Hochrangige Funktionäre sterben, zentrale Infrastruktur wird systematisch zerstört.

Israel hat seine Angriffe auf den Iran massiv ausgeweitet und dabei mehrere zentrale Figuren des Regimes gezielt ausgeschaltet. Nach Angaben der israelischen Armee wurde der Geheimdienstchef der Basij-Miliz, Esmail Ahmadi, bei einem Angriff im Zentrum von Teheran getötet.
Ahmadi gehörte zu den Schlüsselfiguren innerhalb der paramilitärischen Basij-Strukturen, die im Iran eine zentrale Rolle bei innerer Repression und externer Unterstützung von Terrornetzwerken spielen. Gemeinsam mit ihm wurden bereits zuvor weitere hochrangige Mitglieder der Organisation ausgeschaltet, darunter Kommandeur Gholamreza Soleimani und sein Stellvertreter Seyyed Karishi.
Kurz darauf bestätigte die israelische Armee den Tod eines weiteren strategisch wichtigen Akteurs: Ali Mohammad Naini, Sprecher der Revolutionsgarden und verantwortlich für deren öffentliche Kommunikation. In Israel galt er als zentrale Figur der Propagandamaschinerie des Regimes.
Der Mann für Propaganda und Einfluss
Naini war nicht nur Sprecher, sondern auch maßgeblich daran beteiligt, Narrative des Regimes in die Region zu tragen. Nach israelischen Angaben verbreitete er gezielt Inhalte an Stellvertreterorganisationen im Nahen Osten, um Angriffe gegen Israel zu beeinflussen und zu koordinieren.
Seine Ausschaltung ist deshalb mehr als ein symbolischer Schlag. Sie trifft die Fähigkeit des Regimes, seine Botschaften zu steuern und Einfluss auf mehrere Fronten gleichzeitig auszuüben.
Angriffe in mehreren Wellen
Die Angriffe erfolgten in mindestens zwei aufeinanderfolgenden Wellen. Ziele waren unter anderem Produktionsstätten für Waffen, Lager für Raketenwerfer und militärische Infrastruktur im Großraum Teheran sowie in weiteren Regionen des Landes.
Neben der Hauptstadt wurden auch Orte wie Parchin, Kerman, Arak und Bandar-e Lengeh getroffen. Dort sollen laut iranischen Angaben auch zivile Schiffe beschädigt worden sein. Unabhängig überprüfbare Details dazu liegen bislang nur begrenzt vor.
Die israelische Armee erklärte, insgesamt seien innerhalb kurzer Zeit Dutzende militärische Einrichtungen zerstört worden. Bereits am Vortag hatte sie von über 130 angegriffenen Zielen gesprochen, darunter Raketenstellungen, Drohneninfrastruktur und Luftverteidigungssysteme.
Ein gezielter Schlag gegen das System
Parallel bestätigte Israel auch die Tötung eines wichtigen Funktionärs des iranischen Geheimdienstministeriums, Mehdi Rastami Sh’mastan. Ihm wird vorgeworfen, in den vergangenen Jahren maßgeblich an der Planung von Anschlägen gegen israelische und jüdische Ziele weltweit beteiligt gewesen zu sein.
Diese gezielten Angriffe zeigen eine klare Strategie. Es geht nicht nur um militärische Anlagen, sondern um das gesamte System aus Führung, Kommunikation und operativer Planung.
Hohe Verluste im Iran
Unabhängige Schätzungen gehen von erheblichen Verlusten im Iran aus. Innerhalb von drei Wochen sollen mehr als 3.000 Menschen ums Leben gekommen sein, darunter sowohl Militärangehörige als auch Zivilisten. Die Zahlen lassen sich im Detail nicht eindeutig einzelnen Angriffen zuordnen, verdeutlichen jedoch die Intensität der Auseinandersetzung.
Gleichzeitig berichten iranische Medien von weiteren Angriffen auf Basij-Einheiten, bei denen mehrere Mitglieder getötet und verletzt worden sein sollen.
Militärische Realität hinter politischen Parolen
Während die Führung in Teheran weiterhin von Stärke, Einheit und Widerstand spricht, zeigt die Entwicklung auf dem Boden ein anderes Bild. Schlüsselpersonen werden gezielt ausgeschaltet, Infrastruktur wird systematisch zerstört, militärische Kapazitäten schrumpfen.
Die Angriffe treffen nicht nur einzelne Ziele, sondern greifen ineinander. Führung, Propaganda und operative Fähigkeiten werden gleichzeitig unter Druck gesetzt.
Israel verfolgt damit erkennbar ein Ziel: die Fähigkeit des Regimes, Angriffe zu koordinieren und durchzuführen, dauerhaft zu schwächen.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF
Artikel veröffentlicht am: Samstag, 21. März 2026