Netanyahu und Trump planten Iran Angriff bereits im Dezember
Die Militärschläge gegen das iranische Regime waren keine spontane Entscheidung. Neue Details zeigen, wie früh Jerusalem und Washington gemeinsam den Moment vorbereiteten, der das Machtgefüge in Teheran erschütterte.

Die Entscheidung für den gemeinsamen Militärschlag gegen den Iran fiel nicht erst in den dramatischen Stunden vor Beginn der Operation. Bereits Ende Dezember traf Premierminister Benjamin Netanyahu den amerikanischen Präsidenten Donald Trump in dessen Residenz Mar a Lago in Florida. Dort begann ein Prozess, der schließlich am 28 Februar in den Angriff mündete, der die iranische Führung ins Mark traf.
Netanyahu brachte bei diesem Treffen das Thema selbst zur Sprache. Nach dem Krieg im Juni 2025 war in Jerusalem klar, dass der Iran seine militärischen und nuklearen Fähigkeiten wieder aufbaute. Der Premierminister wollte verhindern, dass Teheran aus den Erfahrungen lernte und seine Programme unangreifbar machte. Ursprünglich stand ein möglicher Angriffstermin im Mai im Raum.
Doch die Entwicklung im Iran beschleunigte alles. Das Regime ging mit brutaler Gewalt gegen die eigene Bevölkerung vor, die in mehreren Städten protestierte. Diese Bilder veränderten die Lageeinschätzung in Washington. Trump stand kurz davor, bereits am 14 Januar militärisch zuzuschlagen. Stattdessen entschied er sich zunächst für einen massiven militärischen Aufbau amerikanischer Kräfte in der Region und begann gleichzeitig konkrete Vorbereitungen für eine gemeinsame Operation mit Israel.
Parallel liefen diplomatische Gespräche weiter. Vertreter der Vereinigten Staaten trafen sich in Genf mit iranischen Unterhändlern. Jared Kushner und Steve Witkoff nahmen an diesen Gesprächen teil. Die Treffen sollten eine letzte Chance ausloten, eine militärische Eskalation zu vermeiden. Doch die amerikanische Seite kam zu einem klaren Ergebnis.
Die iranischen Vorschläge überzeugten Washington nicht. Teheran lehnte ein Angebot ab, kostenlosen nuklearen Brennstoff für ein ziviles Programm zu erhalten. Gleichzeitig verweigerte das Regime jede Diskussion über seine ballistischen Raketen und die Unterstützung von Terrororganisationen in der Region.
Besonders alarmierend war eine technische Analyse der iranischen Forderungen. Der Iran verlangte die Möglichkeit, Uran in einem Umfang anzureichern, der fünfmal höher lag als die Grenze des internationalen Atomabkommens von 2015. Für Washington und Jerusalem war dies ein eindeutiges Signal. Der Iran wollte Zeit gewinnen und gleichzeitig seine Fähigkeiten ausbauen.
Geheimdienstinformationen bestätigten zudem, dass der Iran beschädigte Nuklearanlagen wieder aufbaute. Damit wurde klar, dass die militärische Option immer wahrscheinlicher wurde.
Nach der zweiten Verhandlungsrunde erkannten Israel und die Vereinigten Staaten eine konkrete Gelegenheit. Am 28 Februar sollte Ali Khamenei mit seiner engsten militärischen und politischen Führung zusammentreffen. Diese Zusammenkunft bot die seltene Möglichkeit, das Zentrum der Macht gleichzeitig zu treffen.
Die amerikanischen Unterhändler setzten die Gespräche fort, obwohl sie nicht mehr an einen Durchbruch glaubten. Ihr Ziel war es auch, sicherzustellen, dass sich die iranische Führung sicher fühlte und nicht untertauchte. Diese Strategie ging auf.
Ein israelischer Geheimdienstvertreter brachte es später auf den Punkt. Hätte der Iran in Genf echte Zugeständnisse gemacht, hätte Trump die militärischen Pläne gestoppt. Doch Teheran unterschätzte die Entschlossenheit Washingtons und Jerusalems. Diese Fehleinschätzung führte zu der Operation, die das iranische Regime bis ins Herz erschütterte.
Heute zeigt sich, dass der Angriff nicht aus einem spontanen Entschluss entstand, sondern das Ergebnis monatelanger Planung war. Für Israel ging es dabei nicht um Symbolik, sondern um die konkrete Verhinderung einer Bedrohung, die in Jerusalem als existenziell betrachtet wird.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By IDF Spokesperson"s Unit, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=147371239
Artikel veröffentlicht am: Dienstag, 10. März 2026