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Zwei Tote bei Krankenhausbrand in Ludwigslust: Feuer brach offenbar in Patientenzimmer aus


Im LUP-Klinikum in Ludwigslust sind bei einem Brand zwei Patienten ums Leben gekommen. Dutzende Menschen mussten am frühen Morgen aus dem Gebäude gebracht werden. Die Ursache des Feuers ist bislang unklar.

Zwei Tote bei Krankenhausbrand in Ludwigslust: Feuer brach offenbar in Patientenzimmer aus
Bildnachweis: Pixabay / Symbolbild

Bei einem Brand im LUP-Klinikum in Ludwigslust sind am frühen Donnerstagmorgen zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Landkreises handelt es sich bei den Todesopfern um Patienten. Das Feuer brach nach bisherigen Berichten in einem Patientenzimmer aus und griff anschließend auf den Dachstuhl über. Die Ursache ist weiter ungeklärt.

Der Brand wurde gegen 4.28 Uhr gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nach BILD-Informationen 82 Patienten in dem betroffenen Gebäude. Mitarbeiter, Patientinnen und Patienten wurden aus dem Krankenhaus gebracht, teils in Betten und Rollstühlen. Aufnahmen vom Einsatzort zeigten Menschen in Klinik-Kleidung auf Grünflächen und Gehwegen vor dem Gebäude, während Einsatzkräfte den Brand bekämpften.

Die Lage war am Morgen unübersichtlich. NDR und tagesschau berichteten unter Berufung auf die dpa zunächst von mindestens 34 Verletzten. BILD meldete später unter Berufung auf eine Sprecherin des Landkreises, entgegen ersten Angaben habe lediglich ein Patient eine Rauchgasvergiftung erlitten. Diese unterschiedlichen Angaben zeigen, wie vorsichtig die Opferzahlen in den ersten Stunden nach einem solchen Einsatz behandelt werden müssen.

Das Krankenhaus wurde nach Angaben der tagesschau vollständig evakuiert, auch Nebengebäude waren betroffen. Patientinnen, Patienten und Personal wurden zunächst an sichere Orte auf dem Klinikgelände gebracht. Die Notaufnahme war zeitweise nicht zugänglich, wurde später aber wieder freigegeben. Einige Patienten sollten in sichere Klinikbereiche zurückgebracht oder in andere Krankenhäuser verlegt werden.

Nach BILD-Angaben waren acht Freiwillige Feuerwehren mit rund 90 Einsatzkräften vor Ort, zusätzlich etwa 20 Sanitäter. Der Brand war im Laufe des Morgens unter Kontrolle, offene Flammen waren nicht mehr sichtbar. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch an.

Die Ermittlungen müssen nun klären, was in dem Patientenzimmer geschah, ob technische Ursachen, menschliches Verhalten oder andere Faktoren eine Rolle spielten und ob Sicherheitsvorkehrungen ausreichten. Bis dahin gilt: Gesichert ist der Tod zweier Patienten. Alles Weitere muss sorgfältig geprüft werden.



Autor: Redaktion

Artikel veröffentlicht am: Donnerstag, 2. Juli 2026

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