Israel: Mehrere Raketen aus Iran und Libanon lösen wiederholt Sirenen im Zentrum aus


Mehrfacher Alarm innerhalb weniger Minuten zwingt Menschen erneut in Schutzräume. Angriffe aus Iran und Libanon treffen gleichzeitig, Einschläge und Abfangreste werden gemeldet.

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Am Mittwochabend ist es in weiten Teilen Israels zu wiederholten Sirenenalarmen gekommen. Auslöser waren mehrere Raketenwellen aus dem Iran sowie paralleler Beschuss aus dem Libanon. Besonders betroffen war das Zentrum des Landes mit Städten wie Tel Aviv, Ramat Gan, Bnei Brak, Petach Tikwa und Savyon.

Nach Angaben der israelischen Armee wurden aus dem Iran zwischen acht und zehn ballistische Raketen abgefeuert. In einigen Gebieten heulten die Sirenen innerhalb weniger Minuten mehrfach, teils bis zu fünfmal in kurzer Folge. Kurz nachdem Bewohner Schutzräume wieder verlassen konnten, wurden erneut Alarme ausgelöst.

Rettungskräfte waren an mehreren Einschlagsorten im Einsatz. Neben direkten Einschlägen wurden auch Trümmerteile abgefangener Raketen gemeldet. Der Rettungsdienst Magen David Adom suchte zahlreiche Einsatzorte ab. Nach bisherigen Angaben gab es keine schwer Verletzten. Gleichzeitig wurden mehrere Menschen wegen Angstreaktionen behandelt sowie einige Verletzungen gemeldet, die auf dem Weg in Schutzräume entstanden.

Parallel dazu kam es im Norden Israels zu Raketenbeschuss durch die Hisbollah aus dem Libanon. In der Region um Haifa und in Obergaliläa waren Explosionen zu hören. Die Einschläge erfolgten nach ersten Einschätzungen überwiegend in offenen Gebieten.

Die israelische Luftabwehr war während der Angriffe aktiv und konnte einen Großteil der Raketen abfangen. Dennoch führten die wiederholten Angriffswellen dazu, dass der Alltag im Zentrum des Landes mehrfach unterbrochen wurde.

Zeitgleich begann die israelische Luftwaffe eine breite Angriffswelle gegen Ziele im Iran. Berichten zufolge wurden Dutzende Einrichtungen im Raum Teheran getroffen. Explosionen in der iranischen Hauptstadt wurden aus mehreren Quellen gemeldet.



Autor: Redaktion
Bild Quelle: Fire and Rescue Service

Artikel veröffentlicht am: Mittwoch, 1. April 2026

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