Syrien: Nach dem Ende der kurdischen Autonomie wächst die Angst vor neuer Gewalt

Syrien: Nach dem Ende der kurdischen Autonomie wächst die Angst vor neuer Gewalt


Die Kurden haben ihre militärische Eigenständigkeit aufgegeben. Doch in Hasaka verschärfen arabische Proteste den Druck auf ihre verbliebenen Institutionen. Jetzt gibt es Vorwürfe, dass Unruhen gezielt geschürt werden, um Damaskus die vollständige Kontrolle zu ermöglichen.

Syrien: Nach dem Ende der kurdischen Autonomie wächst die Angst vor neuer Gewalt
Bildnachweis: Symbolbild / KI

In der nordostsyrischen Stadt Hasaka entwickelt sich ein Konflikt, der weit über einen Streit um Fahnen und Verwaltungszuständigkeiten hinausgeht. Während die Regierung in Damaskus nach dem Sturz Bashar al-Assads versucht, ihre Herrschaft über ganz Syrien durchzusetzen, wächst unter der kurdischen Bevölkerung die Sorge, dass die erst vor wenigen Monaten vereinbarte politische Integration in eine schrittweise Entmachtung ihrer Gemeinschaft umschlägt. Was offiziell als Wiederherstellung staatlicher Einheit bezeichnet wird, könnte für die Kurden den Verlust jener Eigenständigkeit bedeuten, die sie während des Bürgerkrieges aufgebaut und im Kampf gegen den Islamischen Staat verteidigt haben.

Am Freitag, dem 16. Oktober 2026, demonstrierten erneut zahlreiche arabische Bewohner in Hasaka. Viele kamen aus den umliegenden Vierteln und Ortschaften, andere aus der südöstlich gelegenen Provinz Deir ez-Zor. Nach dem Freitagsgebet an der Abu-Bakr-al-Siddiq-Moschee im Stadtteil Ghweiran zogen die Teilnehmer zum zentralen Befreiungsplatz. Sie schwenkten die Flagge der neuen syrischen Staatsführung und verlangten, dass Damaskus die vollständige Kontrolle über die Stadt übernimmt.

Begleitet wurden die Demonstranten von Angehörigen der staatlichen Sicherheitskräfte. Das ist politisch bedeutsam, weil sich die Proteste gegen den verbliebenen Einfluss kurdischer Verwaltungs- und Sicherheitsstrukturen richten, die aufgrund der Vereinbarungen mit Damaskus eigentlich schrittweise in die neue Staatsordnung integriert werden sollten.

Der israelische Nahostexperte Jonathan Spyer berichtet in der JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen Post über eine zunehmende Radikalisierung der Proteste. Nach Aussagen kurdischer Quellen seien unter den Teilnehmern auch Personen gewesen, die Verbindungen zum früheren Islamischen Staat oder zum untergegangenen Baath-Regime von Saddam Hussein gehabt haben sollen. Während der Demonstrationen seien kurdische Fahnen und Symbole angegriffen sowie Bilder des früheren irakischen Diktators gezeigt worden.

Besonders alarmierend ist der Vorwurf, Demonstranten hätten Parolen gegen religiöse und ethnische Minderheiten gerufen, darunter die Forderung nach einem Syrien ohne Minderheiten. Diese Angaben stammen aus dem Umfeld der kurdischen Behörden. Eine unabhängige Bestätigung sämtlicher Vorfälle liegt bislang nicht vor. Sie passen allerdings zu den bereits dokumentierten Spannungen zwischen arabischen und kurdischen Bevölkerungsgruppen in der Stadt.

Für die Kurden besitzt gerade die öffentliche Verehrung Saddam Husseins eine besondere Bedeutung. Unter seiner Herrschaft wurden im benachbarten Irak Zehntausende Kurden während der sogenannten Anfal-Kampagne getötet. Im März 1988 ließ das irakische Regime die kurdische Stadt Halabdscha mit chemischen Kampfstoffen angreifen. Tausende Menschen starben. Wer heute in einer kurdisch geprägten Stadt mit Saddam-Porträts demonstriert, verwendet deshalb ein Symbol, das für viele Kurden untrennbar mit Verfolgung, Vertreibung und Massenmord verbunden ist.

haOlam.de berichtete bereits am 13. Oktober über die Eskalation in Hasaka. Damals standen gewaltsame Übergriffe, darunter ein Angriff auf drei kurdische Brüder, und die gezielte Provokation durch Saddam-Porträts im Mittelpunkt. Die neuen Informationen zeigen nun, dass hinter den Auseinandersetzungen möglicherweise ein grundsätzlicher Machtkampf um die Zukunft Nordostsyriens steht.

Ein Abkommen, das auf dem Papier Frieden brachte

Die heutige Lage ist das Ergebnis einer politischen Entwicklung, die Anfang 2026 eine entscheidende Wendung nahm. Nach dem Sturz Assads im Dezember 2024 hatte die neue syrische Führung unter Ahmed al-Scharaa zunächst versucht, die bislang weitgehend autonomen Gebiete im Nordosten durch Verhandlungen wieder unter staatliche Kontrolle zu bringen.

Dort hatten die kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) während des Bürgerkrieges eine eigene militärische und zivile Verwaltung aufgebaut. Die Organisation war zugleich einer der wichtigsten Partner der internationalen Koalition im Kampf gegen den Islamischen Staat. Ihre Kämpfer trugen maßgeblich dazu bei, die territoriale Herrschaft der Terrororganisation in Syrien zu beenden.

Für die Kurden stand deshalb wesentlich mehr auf dem Spiel als eine gewöhnliche Verwaltungsreform. Die selbst geschaffenen Institutionen boten ihnen nach Jahrzehnten staatlicher Unterdrückung die Möglichkeit, ihre Sprache, Kultur und politischen Angelegenheiten in erheblichem Umfang selbst zu gestalten.

Im Januar 2026 verschob sich das Machtverhältnis jedoch grundlegend. Syrische Regierungstruppen eroberten innerhalb kurzer Zeit größere Gebiete östlich des Euphrat. Die militärisch unter Druck geratenen SDF stimmten einer schrittweisen Integration in die staatlichen Streitkräfte zu. Ein umfassenderes Abkommen vom 29. Januar regelte unter anderem den Rückzug von Einheiten, die Übernahme ziviler Einrichtungen und die Eingliederung bisheriger Sicherheitskräfte.

Am 25. August verkündete SDF-Kommandeur Mazloum Abdi schließlich die formelle Auflösung seiner Organisation als eigenständige militärische Kraft. Die bisherigen Verbände sollten in die syrische Armee integriert werden. Die neue Regierung stellte zugleich die Anerkennung kurdischer kultureller und sprachlicher Rechte in Aussicht.

International wurde der Schritt überwiegend als Fortschritt auf dem Weg zur Stabilisierung Syriens begrüßt. Tatsächlich beendete er einen gefährlichen militärischen Konflikt zwischen den kurdischen Kräften und der neuen Regierung.

Doch es gab ein entscheidendes Problem: Die Auflösung der SDF bedeutete nicht automatisch, dass die über Jahre entstandenen kurdischen Verwaltungsstrukturen vollständig verschwanden. Zahlreiche Einrichtungen arbeiteten zunächst weiter, während ihre künftige Stellung ausgehandelt oder schrittweise verändert wurde.

Genau diese verbliebene Eigenständigkeit ist nun Gegenstand der Auseinandersetzungen.

Teile der arabischen Bevölkerung verlangen, dass Damaskus sämtliche staatlichen Befugnisse unverzüglich übernimmt. Die Kurden bestehen dagegen auf den vereinbarten Schutzmechanismen und fürchten, dass ihnen unter dem Vorwand nationaler Einheit auch die letzten Möglichkeiten einer selbstständigen politischen und kulturellen Entwicklung genommen werden.

Die syrische Staatsagentur SANA stellt die Demonstrationen als Forderung nach funktionierenden staatlichen Einrichtungen, besserer öffentlicher Versorgung und einheitlicher Sicherheitsverantwortung dar. Tatsächlich gibt es in der Region seit Jahren erhebliche Probleme mit Infrastruktur, öffentlichen Dienstleistungen und konkurrierenden Verwaltungszuständigkeiten.

Diese Anliegen sind nicht grundsätzlich illegitim. Auch die kurdischen Behörden können nicht beanspruchen, dauerhaft außerhalb jeder gesamtstaatlichen Ordnung zu stehen. Entscheidend ist jedoch, ob die Eingliederung auf Grundlage der vereinbarten Rechte erfolgt oder ob ethnischer Druck und Gewalt eingesetzt werden, um politische Zugeständnisse rückgängig zu machen.

Werden die Unruhen bewusst geschürt?

Genau hier setzen die neuen Vorwürfe an.

Eine Quelle aus der kurdischen Verwaltung erklärte gegenüber der Jerusalem Post, dass die jüngsten Proteste durch eine koordinierte Kampagne in sozialen Netzwerken vorbereitet worden seien. Beteiligt gewesen seien demnach auch anonyme oder gefälschte Konten sowie Syrer, die in europäischen Staaten lebten, insbesondere in Deutschland.

Die Kampagne habe arabische Bewohner dazu aufgerufen, sich in Hasaka zu versammeln und demonstrativ die syrische Staatsflagge zu zeigen. Dabei sei behauptet worden, die staatliche Souveränität müsse endlich wiederhergestellt werden.

Nach Darstellung der kurdischen Quelle hatten die örtlichen Behörden selbst bereits beschlossen, die syrische Flagge im Rahmen einer offiziellen Zeremonie zu hissen. Trotzdem sei die Mobilisierung fortgesetzt worden. Auch Menschen aus anderen Regionen hätten sich an den Kundgebungen beteiligt.

Besonders auffällig sei gewesen, dass wichtige arabische Stammesführer der Region den Demonstrationen ferngeblieben seien. Stattdessen hätten vor allem jüngere Aktivisten und Provokateure das Bild geprägt, darunter nach Darstellung der Quelle auch Personen mit Verbindungen zu früheren islamistischen und baathistischen Netzwerken.

Diese Aussagen sind ernst zu nehmen, bleiben aber zunächst Vorwürfe aus einer Konfliktpartei. Wer die Kampagnen tatsächlich organisierte, ob es eine zentrale Steuerung gab und welche Rolle einzelne staatliche Stellen spielten, ist nicht unabhängig geklärt.

Eine weitere Vermutung der kurdischen Gesprächspartner betrifft die Türkei. Sie vermuten, dass Kreise mit Verbindungen nach Ankara die Unruhen fördern könnten, um die letzten eigenständigen kurdischen Strukturen zu schwächen.

Die Türkei betrachtet die kurdischen YPG-Milizen, die über Jahre den Kern der SDF bildeten, als eng mit der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbunden und damit als Sicherheitsbedrohung. Ankara hat wiederholt militärisch gegen kurdische Kräfte in Nordsyrien interveniert und setzt sich für eine vollständige Unterordnung ihrer militärischen Strukturen unter die syrische Zentralregierung ein.

Daraus folgt allerdings nicht automatisch, dass die türkische Regierung hinter den jetzigen Protesten steckt. Ein entsprechender Beweis wurde bisher nicht vorgelegt.

Für die Kurden ergibt sich dennoch eine gefährliche Situation. Sie haben ihre eigenständige militärische Organisation offiziell aufgegeben und müssen nun darauf vertrauen, dass eine Regierung mit islamistischen Wurzeln die zugesagten Minderheitenrechte dauerhaft schützt.

Die Herkunft der neuen syrischen Führung verstärkt das Misstrauen. Ahmed al-Scharaa war unter dem Kampfnamen Abu Mohammed al-Dscholani jahrelang Anführer der islamistischen Organisation Hayat Tahrir al-Scham (HTS), deren Vorgängerorganisation aus dem syrischen Ableger von al-Qaida hervorging. Seit seiner Machtübernahme bemüht er sich um internationale Anerkennung und präsentiert sich als Garant einer neuen staatlichen Ordnung.

Doch die schweren Gewalttaten gegen Alawiten an der syrischen Mittelmeerküste und gegen Drusen im Süden des Landes haben erhebliche Zweifel daran geweckt, ob die neue Führung tatsächlich sämtliche Bevölkerungsgruppen wirksam schützen kann.

In beiden Fällen standen auch bewaffnete Kräfte im Umfeld der neuen staatlichen Ordnung unter Verdacht, an schweren Übergriffen beteiligt gewesen zu sein. Die juristische Aufarbeitung gilt als unzureichend. Angehörige der betroffenen Minderheiten beklagen, dass zahlreiche Verantwortliche nicht zur Rechenschaft gezogen wurden.

Diese Erfahrungen prägen nun die Reaktionen in Hasaka.

Eine weitere kurdische Quelle äußerte gegenüber der Jerusalem Post den Verdacht, dass die Spannungen bewusst verschärft werden könnten, um anschließend eine verstärkte Intervention der Zentralregierung zu rechtfertigen. Denkbar sei ein Szenario, in dem ethnische Auseinandersetzungen eskalieren und Damaskus unter Berufung auf die Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit weitere Sicherheitskräfte entsendet.

Auf diese Weise könnten verbliebene kurdische Verwaltungsstrukturen ihre praktische Eigenständigkeit verlieren, ohne dass die Regierung das Integrationsabkommen offiziell aufkündigen müsste.

Auch das ist bislang eine politische Befürchtung, kein nachgewiesener Plan der syrischen Führung. Dennoch ist die Möglichkeit angesichts der Erfahrungen aus anderen Landesteilen nicht von der Hand zu weisen.

Der Konflikt hat außerdem eine zweite Perspektive. Das syrische Nachrichtenportal Enab Baladi, das der staatlichen Wiedervereinigung grundsätzlich aufgeschlossener gegenübersteht, berichtet über Vorwürfe gegen die kurdische Jugendorganisation Revolutionäre Jugend. Deren Mitglieder sollen in Hasaka Kontrollpunkte errichtet, Passanten angehalten, Mobiltelefone durchsucht und Menschen erniedrigend behandelt haben.

Ein arabischer Bewohner des Stadtteils Ghweiran erklärte gegenüber dem Portal, die Spannungen hätten sich gerade wegen solcher Aktionen verschärft. Er kritisierte, dass die staatlichen Sicherheitskräfte nicht ausreichend eingeschritten seien.

Diese Darstellungen machen deutlich, dass die Lage komplizierter ist als eine einfache Gegenüberstellung friedlicher kurdischer Bewohner und aggressiver arabischer Demonstranten. Es bestehen gegenseitige Vorwürfe, konkurrierende Sicherheitsstrukturen und ein tiefes Misstrauen, das durch die Erfahrungen des Bürgerkrieges verstärkt wurde.

Entscheidend bleibt jedoch die Verantwortung der Regierung in Damaskus. Sie beansprucht die staatliche Hoheitsgewalt über ganz Syrien. Damit trägt sie auch die Verantwortung, Minderheiten vor Gewalt zu schützen und sicherzustellen, dass politische Auseinandersetzungen nicht durch Einschüchterung und bewaffnete Übergriffe entschieden werden.

Für IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen ist diese Entwicklung von unmittelbarem strategischem Interesse. Der jüdische Staat hat wiederholt deutlich gemacht, dass er die Verfolgung ethnischer und religiöser Minderheiten in Syrien nicht als rein innenpolitische Angelegenheit betrachtet. Besonders im Zusammenhang mit den Angriffen auf Drusen im Süden des Landes griff Israel militärisch ein.

Eine erneute Destabilisierung Nordostsyriens könnte darüber hinaus terroristischen Organisationen neue Möglichkeiten eröffnen. Die kurdisch geführten SDF waren über Jahre entscheidend an der Bekämpfung des Islamischen Staates beteiligt und übernahmen die Bewachung zahlreicher IS-Gefangener. Mit ihrer Integration in die syrischen Staatsstrukturen ging auch die Verantwortung für diese Sicherheitsaufgaben auf neue Institutionen über.

Sollten ethnische Konflikte die Funktionsfähigkeit der Sicherheitsbehörden schwächen, könnte dies erneut gefährliche Lücken schaffen.

Die Entwicklung in Hasaka stellt deshalb auch die internationale Politik vor unangenehme Fragen. Die Vereinigten Staaten hatten die kurdischen Kräfte im Kampf gegen den IS unterstützt. Später unterstützten sie die Integration dieser Kräfte in die neue syrische Staatsordnung. Nun zeigt sich, dass die formelle Auflösung einer militärischen Organisation noch keine Garantie dafür ist, dass ihre bisherigen Angehörigen und die von ihnen vertretene Bevölkerung dauerhaft geschützt werden.

Für die kurdische Gemeinschaft geht es inzwischen um eine grundlegende Zukunftsfrage: War der Verzicht auf die eigene militärische Organisation der erste Schritt zu einer gesicherten Stellung innerhalb Syriens oder der Beginn einer politischen Entmachtung?

Die Antwort wird nicht allein in Damaskus entschieden. Sie zeigt sich auch auf den Straßen von Hasaka, an den Kontrollpunkten, in Schulen und Behörden und daran, ob kurdische Symbole und Sprache weiterhin öffentlich selbstverständlich sein dürfen.

Eine syrische Regierung, die wirkliche nationale Einheit schaffen will, muss mehr leisten, als ihre Flagge über bisher autonome Gebiete zu hissen. Sie muss verhindern, dass die Wiederherstellung staatlicher Souveränität zur Rechtfertigung ethnischer Einschüchterung wird.

Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob die Spannungen in Hasaka eingedämmt werden können oder ob sich dort ein Muster wiederholt, das Syrien bereits mehrfach erlebt hat: Zunächst wachsen lokale Konflikte, dann folgen bewaffnete Auseinandersetzungen und schließlich übernimmt die Zentralmacht unter Berufung auf die Wiederherstellung der Ordnung zusätzliche Befugnisse.

Für die Kurden, die einen erheblichen Teil des Kampfes gegen den Islamischen Staat getragen haben, wäre es eine bittere Entwicklung, wenn ausgerechnet ihre militärische Integration in das neue Syrien dazu führen sollte, dass sie jene Rechte verlieren, deren Schutz ihnen ausdrücklich zugesagt wurde.



Autor: Redaktion

Artikel veröffentlicht am: Sonntag, 18. Oktober 2026

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