Streumunition trifft Ramat Gan: Mann durch Druckwelle verletzt
Eine einzige Rakete verwandelt das Zentrum Israels in ein Mosaik aus Einschlagsorten. Die Gefahr kommt nicht nur von der Explosion, sondern von der Vielzahl der Treffer.

Bei einem iranischen Raketenangriff auf das Zentrum Israels ist in Ramat Gan ein 44-jähriger Mann mittelschwer verletzt worden. Er erlitt Verletzungen durch die Druckwelle, als er sich in der Nähe eines Einschlagsortes befand.
Nach Angaben der Einsatzkräfte handelte es sich um eine Rakete mit Streumunition. Der Gefechtskopf zerlegte sich in der Luft und verursachte mindestens 25 bis 30 separate Einschläge in verschiedenen Städten im Zentrum des Landes.
Rettungskräfte mussten gleichzeitig an mehreren Orten eingreifen. Die Lage war unübersichtlich, da sich die Schäden über ein großes Gebiet verteilten.
Wohngebäude schwer getroffen
In Ramat Gan wurde eine Wohnung im dritten Stock eines Wohnhauses massiv beschädigt. Das Wohnzimmer wurde vollständig zerstört, die Struktur des Gebäudes erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Auch Brände wurden gemeldet. Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, um Feuer zu löschen und sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen im Gebäude befinden.
Trotz der erheblichen Schäden wurden zunächst keine weiteren Verletzten gefunden.
Gefahr durch Druck und Splitter
Der verletzte Mann wurde vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Er war bei Bewusstsein, litt jedoch unter den Auswirkungen der Explosion.
Der Angriff verdeutlicht erneut, dass die größte Gefahr nicht immer vom direkten Einschlag ausgeht. Druckwellen, Trümmerteile und die Vielzahl kleiner Explosionen machen diese Art von Raketen besonders schwer kontrollierbar.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: Magen David Adom
Artikel veröffentlicht am: Montag, 6. April 2026