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Terror als Schulfach: Wie die Palästinensische Autonomiebehörde Kinder zur Nachahmung von Mördern erzieht


Bäume pflanzen für Terroristen, Schulhöfe als Gedenkstätten für Massenmörder, Kinder als Zielgruppe staatlicher Indoktrination. Was die Palästinensische Autonomiebehörde Reform nennt, ist in Wahrheit organisierte Verherrlichung von Terror.

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Die Palästinensische Autonomiebehörde behauptet seit Jahren, sie reformiere ihr Bildungssystem, mäßige ihre Rhetorik und bereite ihre Gesellschaft auf Koexistenz vor. Die Realität in ihren Schulen erzählt eine andere Geschichte. Eine erschreckend klare, dokumentierte und unbestreitbare Geschichte.

In der Stadt Jenin wurde in dieser Woche an einer berufsbildenden Schule ein sogenannter „Garten der Märtyrer“ eingeweiht. Die Zeremonie fand nicht im Verborgenen statt, sondern wurde vom offiziellen Fernsehsender der Palästinensischen Autonomiebehörde übertragen. Anwesend waren Vertreter des Bildungsministeriums, lokale Funktionäre und uniformierte Mitglieder der Sicherheitskräfte der PA.

Adressaten dieser Veranstaltung waren nicht Erwachsene. Es waren Schüler.

Vorbilder des Mordes

Den Kindern wurde unmissverständlich erklärt, wozu dieser „Garten“ dient. Nicht zur stillen Erinnerung. Nicht zur historischen Einordnung. Sondern zur Nachahmung.

„Wer den Märtyrer ehrt, wandelt auf seinem Weg“, lautete eine der zentralen Botschaften.

Geehrt wurden dabei keine abstrakten Figuren, sondern konkret benannte Terroristen, die für den Mord an israelischen Zivilisten verantwortlich waren. Auf Plakaten wurden unter anderem verherrlicht:

- Walid Obeidi, verantwortlich für den Mord an elf Menschen in Tel Aviv - Mustafa Zaytawi, Mitglied der Terrororganisation PFLP - Yasser Arafat, als „Märtyrer-Präsident“ gefeiert - Abu Ali Mustafa, Führer der PFLP - Khalil al-Wazir, bekannt als Abu Jihad, verantwortlich für den Tod von 125 Menschen

Diese Namen stehen nicht für Widerstand. Sie stehen für Terror, für gezielte Morde, für Blut an Zivilisten. Und sie wurden Schulkindern als moralische Leitfiguren präsentiert.

Staatliche Erziehung zum Terror

Die Redebeiträge ließen keinen Raum für Interpretation. Vertreter politischer Organisationen und der Schulleitung erklärten offen, dass diese Figuren Vorbilder seien, deren Weg weitergegangen werden müsse. Die Begriffe „Sieg“, „Befreiung“ und „Rückkehr“ wurden explizit auf das gesamte Gebiet Israels bezogen. Nicht auf Grenzen von 1967. Sondern auf die vollständige Eliminierung des jüdischen Staates.

Dass diese Aussagen im Rahmen einer Schulveranstaltung fallen, ist kein Zufall. Das Bildungsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde ist kein neutraler Akteur. Es ist eines der zentralen Instrumente zur ideologischen Prägung der nächsten Generation.

Hier wird Terror nicht nur legitimiert. Er wird ästhetisiert, ritualisiert und pädagogisch vermittelt.

Die Lüge der Reform

Westliche Politiker sprechen weiterhin von Reformbereitschaft der Palästinensischen Autonomiebehörde. Von moderaten Kräften. Von der Notwendigkeit, sie zu stärken. Gleichzeitig finanziert dieselbe internationale Gemeinschaft ein Bildungssystem, das Kinder systematisch dazu anhält, Mörder als Helden zu betrachten.

Es gibt keine Kluft zwischen Rhetorik und Praxis. Es gibt eine bewusste Täuschung. Während gegenüber Europa von Koexistenz gesprochen wird, werden in Klassenzimmern Hass, Märtyrerkult und Gewaltbereitschaft verankert.

Das ist keine Entgleisung einzelner Funktionäre. Die Veranstaltung wurde offiziell organisiert, übertragen und gefeiert. Sie ist Ausdruck einer staatlichen Linie.

Kinder als Ziel, nicht als Opfer

Besonders erschütternd ist die Zielgruppe. Kinder, die in diesem Alter lernen sollten, Verantwortung, Berufskompetenz und gesellschaftliche Teilhabe zu entwickeln, werden stattdessen auf einen Weg vorbereitet, den man ihnen als ehrenvoll verkauft. Einen Weg, der im Tod endet.

Die Palästinensische Autonomiebehörde nutzt Schulen nicht, um Perspektiven zu eröffnen, sondern um Loyalität zum Terror zu züchten. Wer heute einen Baum für einen Mörder pflanzt, soll morgen bereit sein, selbst einer zu werden.

Konsequenzen statt Illusionen

Solange diese Realität ignoriert oder relativiert wird, bleibt jede Rede von Reform eine Farce. Wer die Palästinensische Autonomiebehörde als Partner darstellt, ohne ihre systematische Verherrlichung von Terror offen zu benennen, macht sich mitschuldig an der ideologischen Vergiftung einer Generation.

Frieden beginnt nicht mit Gartenanlagen für Terroristen. Frieden beginnt mit der klaren Trennung zwischen Bildung und Mordkult. Davon ist die Palästinensische Autonomiebehörde weiter entfernt denn je.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot youtube Palwatch

Artikel veröffentlicht am: Samstag, 10. Januar 2026

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