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Hamas feuert Rakete auf Israel ab - Geschoss stürzt im Gazastreifen nahe Klinik ab und gefährdet erneut eigene Zivilisten


Ein gezielter Angriff auf Israel endet beinahe in einer Katastrophe für die Bevölkerung im Gazastreifen selbst. Eine von Hamas abgefeuerte Rakete stürzt nahe einer Klinik ab und legt erneut offen, wer zivile Leben bewusst aufs Spiel setzt.

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Am Donnerstagmittag feuerten Terroristen im Gazastreifen eine Rakete auf Israel ab. Der Angriff scheiterte. Das Geschoss verfehlte sein Ziel und schlug innerhalb des Gazastreifens ein, nur rund 140 Meter von einem Krankenhaus entfernt. Die Israel Defense Forces bestätigten den Vorfall und veröffentlichten Bildmaterial sowie eine grafische Darstellung der Flugbahn.

Der Abschuss erfolgte aus einem dicht besiedelten Gebiet in Gaza-Stadt. Die israelische Armee identifizierte den Raketenstart in Echtzeit und griff die Abschussstelle umgehend an. Der fehlgeschlagene Angriff zeigt in brutaler Klarheit, was seit Jahren Realität ist. Die größte Gefahr für Zivilisten in Gaza geht nicht von Israel aus, sondern von der rücksichtslosen Kriegführung der Hamas.

Dass eine Terrorrakete nur wenige Meter von einer medizinischen Einrichtung einschlägt, ist kein Unfall. Es ist das direkte Ergebnis einer bewussten Strategie. Hamas positioniert Raketenwerfer systematisch in Wohngebieten, nahe Schulen, Moscheen und Krankenhäusern. Nicht aus militärischer Notwendigkeit, sondern um zivile Infrastruktur als Schutzschild zu missbrauchen.

Die eingesetzten Raketen sind unpräzise. Fehlstarts und Abstürze innerhalb des Gazastreifens sind dokumentiert und wiederkehrend. Jeder Abschuss aus urbanem Raum ist ein kalkuliertes Risiko für die eigene Bevölkerung. In diesem Fall blieb es bei einer Beinahe-Katastrophe. Beim nächsten Mal könnten Patienten, Ärzte oder Kinder getroffen werden.

Die israelische Armee verurteilte den Angriff scharf und machte deutlich, dass jeder Raketenbeschuss eine Verletzung bestehender Vereinbarungen darstellt. Die Verantwortung für die Gefährdung von Zivilisten liegt eindeutig bei den Terroristen, die diese Waffen einsetzen.


Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einem israelischen Schlag gegen eine unterirdische Abschussanlage der Hamas im Norden des Gazastreifens. Dort war ein Raketenwerfer verborgen, der nach Angaben der IDF bereits geladen und auf die israelische Stadt Sderot ausgerichtet war. Auch dieser Fall stellte einen klaren Bruch der geltenden Waffenruhe dar.

Seit Inkrafttreten der Vereinbarung wird sie von der Hamas fortlaufend verletzt. Bewaffnete Terroristen nähern sich israelischen Truppen, überschreiten vereinbarte Linien und bereiten neue Angriffe vor. Gleichzeitig erklärt die Hamas öffentlich, weder ihre Waffen niederlegen noch ihre Kontrolle über den Gazastreifen aufgeben zu wollen.

In Israel wächst angesichts dieser Realität die Kritik an einer Politik der Zurückhaltung. Vertreter aus dem Süden des Landes weisen darauf hin, dass jede gescheiterte Rakete ein Glücksfall ist und keine Entwarnung. Jeder Abschuss bedeutet Terror gegen Israel und Lebensgefahr für Zivilisten in Gaza.

Immer wieder versuchen Hamas-nahe Akteure, Israel für zivile Risiken im Gazastreifen verantwortlich zu machen. Der aktuelle Vorfall widerlegt diese Behauptung erneut. Die Rakete wurde nicht von Israel abgefeuert. Sie wurde nicht von Israel fehlgeleitet. Sie wurde von Terroristen gestartet, die wussten, dass sie aus einem Wohngebiet schießen.

Wer Raketen aus der Nähe von Krankenhäusern abfeuert, entscheidet sich bewusst gegen den Schutz der eigenen Bevölkerung. Wer Waffen in ziviler Umgebung einsetzt, trägt die volle Verantwortung für die Konsequenzen. Das gilt unabhängig davon, ob der Angriff sein Ziel erreicht oder im eigenen Hinterhof endet.

Der fehlgeschlagene Raketenangriff ist kein Randereignis. Er ist ein weiteres Beweisstück für die Arbeitsweise der Hamas. Terror gegen Israel, Gleichgültigkeit gegenüber palästinensischen Zivilisten und die bewusste Instrumentalisierung von Leid. Daran ändert auch jede noch so laute Propaganda nichts.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF

Artikel veröffentlicht am: Donnerstag, 8. Januar 2026

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