Luftschlag gegen den Terror: Großbritannien und Frankreich greifen IS-Stellungen in Syrien an


Ein gezielter nächtlicher Einsatz über der syrischen Wüste soll verhindern, dass der sogenannte Islamische Staat erneut militärische Stärke aufbaut. London spricht von einem klar begrenzten Angriff ohne zivile Gefährdung.

Luftschlag gegen den Terror: Großbritannien und Frankreich greifen IS-Stellungen in Syrien an
Bildnachweis: Staff Sgt. Cherie A. Thurlby

Großbritannien und Frankreich haben gemeinsam einen Luftangriff auf Stellungen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ in Syrien geflogen. Nach Angaben der britischen Regierung richtete sich die Operation gegen eine unterirdische Anlage nördlich der antiken Ruinenstadt Palmyra. Dort habe der IS nach Einschätzung westlicher Geheimdienste Waffen und Sprengstoff gelagert.

Der Einsatz wurde von der Royal Air Force mit Unterstützung der französischen Luftwaffe durchgeführt. Zum Einsatz kamen präzisionsgelenkte Bomben, die gezielt Zugangstunnel und unterirdische Infrastruktur zerstören sollten. Erste Auswertungen deuten laut London darauf hin, dass das Ziel erreicht wurde.

Das britische Verteidigungsministerium betonte, das betroffene Gebiet sei unbewohnt gewesen. Man habe den Angriff bewusst so geplant, dass keine Zivilisten gefährdet werden. Verteidigungsminister John Healey erklärte, die Operation sende ein klares Signal: Ein Wiedererstarken des IS im Nahen Osten werde nicht hingenommen.

Der Luftschlag reiht sich in eine Serie westlicher Militäraktionen ein. Bereits Mitte Dezember hatten die United States Armed Forces nach tödlichen Angriffen auf amerikanische Soldaten mehr als 70 IS-Ziele in Syrien bombardiert. Auch damals erklärten Washington und seine Verbündeten, man wolle verhindern, dass sich die Terrororganisation neu organisiert.

Obwohl der IS militärisch weitgehend zerschlagen ist, gelten verbliebene Zellen weiterhin als aktiv. Sie nutzen unübersichtliche Regionen und politische Instabilität, um Anschläge vorzubereiten und Waffen zu lagern. Syrien bleibt dabei ein zentrales Rückzugsgebiet.

Aus israelischer Sicht unterstreicht der Einsatz eine bekannte Realität: TerrorstrukturenTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen verschwinden nicht von selbst. Sie ziehen sich zurück, passen sich an und warten auf Gelegenheiten. Präventive Schläge gegen WaffenlagerTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen und KommandozentrenTerrorinfrastruktur: Wie Terrorgruppen Krieg in zivile Räume verlagernTerrorinfrastruktur bezeichnet Einrichtungen, Netzwerke und Strukturen, die Terrororganisationen für Angriffe, Waffenlagerung, Kommandoführung, Ausbildung, Raketenbeschuss, Tunnelbau oder Logistik nutzen. Besonders gefährlich wird sie, wenn sie in Wohngebieten, Schulen, Moscheen oder Krankenhäusern versteckt wird.Mehr lesen gelten deshalb als notwendig, um neue Gewaltwellen frühzeitig zu verhindern.



Autor: Redaktion

Artikel veröffentlicht am: Sonntag, 4. Januar 2026

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