Israel bombardiert Hisbollah-Stellungen in Ostlibanon: Waffenlager und Schmuggelrouten im Visier


Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht auf Freitag Angriffe auf Hisbollah-Ziele in der Ortschaft Janta im Osten des Libanon geflogen.

Israel bombardiert Hisbollah-Stellungen in Ostlibanon: Waffenlager und Schmuggelrouten im Visier

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) bestätigten die Operation und gaben an, dass es sich um strategische Stellungen der Terrororganisation handelte, die für den Waffenschmuggel von Syrien in den Libanon genutzt werden.

Janta liegt nahe der syrisch-libanesischen Grenze und gilt als wichtiger Knotenpunkt für den Transport von Waffen, die von Iran und Syrien an die HisbollahHisbollah: Irans Terrorarmee im LibanonDie Hisbollah ist eine schiitisch islamistische Organisation im Libanon. Sie wurde in den frĂŒhen 1980er Jahren mit UnterstĂŒtzung des Iran aufgebaut, verfĂŒgt ĂŒber eine politische und militĂ€rische Struktur und wird von den USA, Israel und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen geliefert werden. Laut der IDF wurden unter anderem Infrastrukturstandorte getroffen, die direkt in den Schmuggelprozess involviert sind. Zudem attackierte die Luftwaffe weitere Stellungen der Hisbollah in der Bekaa-Ebene. Dabei wurde unter anderem ein unterirdisches Lager zerstört, das für die Herstellung und Entwicklung von Waffen genutzt wurde.

Am Donnerstag wurde ein Überwachungsdrohne der Hisbollah auf dem Weg nach IsraelIsrael: Der jĂŒdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jĂŒdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegrĂŒndet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum UnabhĂ€ngigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen abgefangen, was einen klaren Bruch der bestehenden Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Israel und dem Libanon darstellt. Die IDF betonten, dass jegliche feindliche Aktivität nicht toleriert werde und Israel bereit sei, entschieden gegen Bedrohungen seiner Souveränität vorzugehen.

Die Spannungen entlang der Grenze zwischen Israel und dem Libanon hatten in den vergangenen Tagen zugenommen, nachdem die Hisbollah mehrfach mit Provokationen gedroht hatte. Bereits Anfang der Woche hatte die Terrororganisation erklärt, dass sie sich nicht an die Waffenruhe gebunden sehe. Israelische Truppen bleiben weiterhin in südlibanesischen Gebieten stationiert, um israelische Interessen zu verteidigen, wie die IDF am Freitagmorgen bestätigten.



Autor: Redaktion

Artikel veröffentlicht am: Freitag, 31. Januar 2025

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