Irans Vizepräsident übernimmt Macht im Krieg Führung nach Khamenei Schlag im Chaos


Während Berichte den Tod von Ali Khamenei bestätigen und Teile der Führung getötet wurden, übernimmt plötzlich Vizepräsident Mohammad Reza Aref die Kontrolle. Präsident Masoud Pezeshkian ist verschwunden.

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Straßen um den Präsidentensitz wurden abgeriegelt. Das Regime wirkt führungslos in einem Moment, der über sein Überleben entscheidet.

Mitten im schwersten militärischen Angriff seiner Geschichte steht das iranische Regime vor einem Machtvakuum. Nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur ISNA hat Vizepräsident Mohammad Reza Aref andere Regierungsvertreter darüber informiert, dass er während des Kriegszustandes die Führung des Landes übernehmen wird.

Diese Mitteilung wirft eine entscheidende Frage auf. Wo ist Präsident Masoud Pezeshkian?

In den offiziellen iranischen Verlautbarungen fehlt jede klare Aussage darüber, ob der Präsident noch handlungsfähig ist. Es gibt keine bestätigten Bilder, keine öffentliche Ansprache und keine eindeutige Erklärung über seinen Zustand. Augenzeugen berichten, dass Sicherheitskräfte Straßen rund um den Regierungskomplex in Teheran abgesperrt haben, in dem sich das Büro des Präsidenten befindet. Diese Maßnahmen deuten auf eine akute Krisensituation im innersten Machtzentrum der Islamischen Republik hin.

Der plötzliche Machtwechsel erfolgt unmittelbar nach den massiven Militärschlägen Israels und der Vereinigten Staaten gegen die iranische Führung. Dabei wurden nach übereinstimmenden Berichten zahlreiche hochrangige Vertreter des Regimes getötet.

Im Zentrum der Angriffe stand Ali Khamenei, der oberste Führer des Iran, dessen Tod inzwischen von iranischen Staatsmedien bestätigt wurde. Gleichzeitig wurden mehrere Mitglieder seiner engsten Familie getötet, darunter seine Tochter, sein Enkelkind, seine Schwiegertochter und sein Schwiegersohn.

Doch der Schlag traf nicht nur die symbolische Spitze. Auch zahlreiche militärische und politische Entscheidungsträger wurden bei koordinierten Angriffen getroffen. Israel hatte gezielt Treffen der Führung ins Visier genommen, während amerikanische Streitkräfte militärische Infrastruktur, Raketenstellungen und strategische Einrichtungen zerstörten.

Die Tatsache, dass nun ausgerechnet der Vizepräsident die Kontrolle übernimmt, zeigt, wie schwer die Führungsstruktur des Iran getroffen wurde. In normalen Zeiten hat diese Position nicht die Rolle eines nationalen Krisenführers. Dass Mohammad Reza Aref nun diese Funktion übernimmt, deutet darauf hin, dass zentrale Entscheidungsstrukturen ausgefallen oder nicht mehr handlungsfähig sind.

Masoud Pezeshkian, der erst vor kurzer Zeit Präsident geworden war, spielte bislang eine wichtige Rolle in der politischen Führung. Sein plötzliches Verschwinden aus der Öffentlichkeit verstärkt den Eindruck, dass das Regime nicht nur militärisch, sondern auch politisch erschüttert wurde.

Für Israel bestätigt diese Entwicklung die strategische Bedeutung der Operation gegen den Iran. Das Ziel war nicht allein die Zerstörung militärischer Fähigkeiten, sondern die Schwächung eines Systems, das Israel über Jahrzehnte hinweg bedroht hat.

Gleichzeitig zeigt die Situation, wie fragil die Machtstruktur des Iran geworden ist. Wenn ein Staat im Krieg plötzlich von seinem Vizepräsidenten geführt wird, während der gewählte Präsident nicht mehr sichtbar ist, dann ist das ein Zeichen für eine tiefe Krise.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob das Regime seine Kontrolle behalten kann oder ob der Schlag gegen seine Führung eine Entwicklung ausgelöst hat, die es nicht mehr aufhalten kann.

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Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Mostafameraji - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61324560

Artikel veröffentlicht am: Sonntag, 1. März 2026

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