Israel trifft Herz der Huthi-Führung: Premierminister und Minister bei Luftschlag getötet
Ein gezielter israelischer Luftangriff hat die Huthi-Führung im Jemen schwer getroffen. Bestätigt ist: Premierminister Ahmad ar-Rahawi wurde getötet, ebenso mehrere seiner Minister. Auch hochrangige Militärs wie Verteidigungsminister Mohammed Nasser al-Atifi und Generalstabschef Mohammed Abd al-Karim al-Ghamari sollen Ziel gewesen sein. Israel spricht von einer der schwersten Niederlagen, die das

Die Operation am Donnerstag war alles andere als Routine. Israel erhielt kurzfristig hochpräzise Informationen über ein seltenes Treffen der politischen und militärischen Führung der Huthis in der Hauptstadt Sanaa. Normalerweise achten die Terroristen peinlich genau darauf, ihre Entscheidungsträger niemals gemeinsam zu versammeln. Diesmal bot sich eine „außergewöhnliche Gelegenheit“, wie Sicherheitskreise schildern.
Verteidigungsminister und Generalstab waren anwesend, auch der Premierminister selbst. Innerhalb von Minuten griff die israelische Luftwaffe an – präzise, tödlich, ohne Vorwarnung. Premier Ahmad ar-Rahawi wurde getötet, ebenso mehrere Kabinettsmitglieder. Offiziell bestätigten die Huthis, dass mehrere weitere Minister verletzt wurden, teils schwer.
Ein israelischer Sicherheitsbeamter erklärte nach dem Einsatz: „Das Ausmaß der ausgeschalteten Führung ist eine tödliche Wunde für das Huthi-Regime. Wenn die vollständige Liste der Getöteten veröffentlicht wird, wird der Schock im ganzen Nahen Osten spürbar sein.“
Huthi-Regime reagiert mit Panik
Die unmittelbaren Folgen im Jemen zeigen die Erschütterung der Organisation. Binnen Stunden wurde Mohammed Muftah zum geschäftsführenden Premier ernannt. Zugleich erließ die Führung neue, drakonische Sicherheitsrichtlinien:
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keine großen Sitzungen oder öffentlichen Auftritte der Führung,
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Treffen nur in kleinstem Kreis und an geheimen Orten,
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drastische Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen in den Elitenvierteln Sanas, wo die Häuser der Huthi-Funktionäre liegen.
Anwohner wurden kurzerhand aus ihren Wohnungen vertrieben, Häuser beschlagnahmt und in Kommandoposten umgewandelt. Ganze Straßenzüge wurden zu Sperrzonen erklärt.
Darüber hinaus startete die Miliz eine Verhaftungswelle gegen Zivilisten. Jeder, der Fotos oder Informationen über die israelischen Angriffe verbreitete, wurde unter dem Vorwurf der „Kollaboration mit der Aggression“ festgenommen. In Flugblättern und Propagandakampagnen warnt das Regime die Bevölkerung, keinerlei Material über die Angriffe weiterzugeben – eine klassische Methode, um die tatsächlichen Verluste zu verschleiern.
Politische Botschaft und strategische Wirkung
Die Huthi-Führung versuchte in einer offiziellen Erklärung, den Schlag als Märtyrer-Narrativ umzudeuten. Man werde weiter an der Seite Gazas stehen und die militärischen Fähigkeiten ausbauen. Doch hinter den Parolen steckt blanke Nervosität: Der Angriff hat bewiesen, dass Israel in der Lage ist, die oberste Führung selbst in Sanaa aufzuspüren und auszuschalten.
Für die Terrororganisation bedeutet das eine doppelte Niederlage: Der Verlust ihrer politischen Spitze schwächt sie organisatorisch massiv, gleichzeitig wird ihre Unverwundbarkeit in Frage gestellt.
Israel hat damit nicht nur eine Reihe von Schlüsselfiguren eliminiert, sondern auch eine strategische Botschaft an Teheran gesendet: Die Achse Iran–Huthis–Hisbollah ist verwundbar – und wer Israel bedroht, wird selbst in den innersten Machtzentren nicht sicher sein.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot X
Artikel veröffentlicht am: Samstag, 30. August 2025