Vereitelter Anschlag auf Asylbewerberunterkunft: Deutscher Tatverdächtiger in U-Haft

Kurzfristig benötigt
Bitte helfen Sie jetzt - jeder Beitrag zählt
haOlam-news.de wird privat getragen und verursacht eigene laufende Kosten. Die bisherigen Beiträge reichen nicht, um die nächsten laufenden Verpflichtungen zu decken. Wenn haOlam-news.de so weiterarbeiten soll, brauchen wir jetzt kurzfristig . Bitte geben Sie, was Sie können. Schon 10 Euro helfen sofort; wer mehr geben kann, hilft besonders. Fragen? redaktion@haolam.de
Ohne weitere Hilfe müssen wir den Umfang reduzieren.

Vereitelter Anschlag auf Asylbewerberunterkunft: Deutscher Tatverdächtiger in U-Haft


Ein 21-jähriger Deutscher soll einen Anschlag auf eine Asylbewerberunterkunft in Brandenburg geplant haben. Die Ermittler konnten ihn rechtzeitig stoppen.

Vereitelter Anschlag auf Asylbewerberunterkunft: Deutscher Tatverdächtiger in U-Haft

Ein schwerer Terroranschlag konnte gerade noch verhindert werden: Ein 21-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Meißen soll geplant haben, mit Sprengstoff eine Asylbewerberunterkunft in Senftenberg anzugreifen. Sicherheitsbehörden entdeckten bei ihm Kugelbomben, Schlagringe, Einhandmesser und Munition – eine hochgefährliche Mischung, die auf ein geplantes Attentat hindeutet. Der Mann wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Der Verdächtige soll sich die Sprengsätze gezielt beschafft haben, um den Anschlag "zeitnah" durchzuführen. Der Zugriff durch Spezialkräfte erfolgte, nachdem das Landeskriminalamt Sachsen einen anonymen Hinweis erhalten hatte. Noch ist unklar, ob der Tatverdächtige allein handelte oder Verbindungen zur rechtsextremen Szene hatte. Die Ermittlungen laufen.

Sachsens Innenminister Armin Schuster betonte, dass nur durch schnelles Handeln das Schlimmste verhindert werden konnte. "Der Verfolgungsdruck auf die rechtsextreme Szene muss weiter hoch bleiben."

Während der Fall des afghanischen Täters in München sofort als mutmaßlicher Anschlag diskutiert wurde, zeigt der Fall von Senftenberg: Auch deutsche Täter planen terroristische Angriffe. Doch während die einen zuschlagen können, bevor sie gefasst werden, werden andere im letzten Moment gestoppt.

Die Vereitelung dieses Anschlags ist ein Erfolg der Ermittlungsbehörden – doch er sollte zugleich eine Warnung sein. Extremismus kennt keine Nationalität.



Autor: Redaktion

Artikel veröffentlicht am: Samstag, 15. Februar 2025

haOlam-News unterstützen

haOlam-News ist auf die Unterstützung seiner Leserinnen und Leser angewiesen. Jeder Beitrag hilft, unabhängige Berichterstattung weiterzuführen.

Sie benötigen nicht zwingend ein PayPal-Konto. Im nächsten Schritt kann je nach PayPal-Anzeige auch eine Zahlung per Karte angeboten werden.

Sie möchten unsere Arbeit unterstützen, nutzen aber kein PayPal? Schreiben Sie uns kurz, wir melden uns mit den passenden Möglichkeiten.

Weitere interessante Artikel

Newsletter